Emma Cline: „The Girls“

Emma Cline: „The Girls“

Als ich dieses Buch zum ersten Mal in der Vorschau sah, fiel es mir auf, weil Richard Ford sich so beeindruckt zeigte.

Die Inhaltsangabe war eher vage gehalten und ich dachte, es sei ein Roman über eine Mädchenfreundschaft in den 70er Jahren. Dann erschien der Literatur-Spiegel mit einem Bericht über dieses Buch und während des Lesens ging mir auf, dass es in “The Girls” um weit mehr geht, als um Freundschaft.
Es geht um den amerikanischen Kriminellen und Sektenführer Charles Manson, der seine “Jünger” beauftragte Menschen umzubringen und seit 1972 eine lebenslange Haftstrafe in den USA verbüßt.
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Jennifer Clement: “Gebete für die Vermissten”

Jennifer Clement: “Gebete für die Vermissten”

Knapp ein halbes Jahr habe ich dieses Buch nun auf meinem eReader mit mir herumgetragen und immer gedacht: “Das kannst Du ja später noch lesen”.

Wenn ich gewußt hätte, welche Perle ich da ständig bei mir trug, hätte ich “Gebete für die Vermissten” sicherlich so mancher Neuerscheinung vorgezogen.
Dieses Buch hat mich schwer begeistert und beeindruckt.
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Monatsrückblick – Juli 2016

Monatsrückblick – Juli 2016

Im August habe ich eine Autorin wiederentdeckt, deren Bücher ich schon vor Jahren sehr gerne gelesen habe, die jedoch in meinem Lesegedächtnis weit nach hinten gerutscht sind: Die Romane der belgischen Vielschreiberin Amélie Nothomb, die schlichtweg wunderbare und schön selbstironische Bücher schreibt.
Aber auch Romane anderer Autorin kamen in diesem Monat nicht zu kurz:
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