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Brigitte “Bücher-Spezial”: Die besten Bücher des Jahres 2017 – Meine Highlights

Wie im vergangenen Jahr, gibt es auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Brigitte “Bücher-Spezial” und ich habe mich sehr auf das Erscheinen gefreut.
Einige der besprochenen Romane habe ich bereits gelesen und kann bestätigen, dass sie auch zu meinen “Büchern des Jahres” zählen.
Andere Titel hingegen hatte ich noch nicht auf dem Schirm und freue mich über diese Lesetipps.

Das sind meine Highlights dieser Ausgabe:

Jérémy Fel: “Die Wölfe kommen”

Was haben die Jugendlichen, die ihr Elternhaus in den 70er Jahren anzünden, der Mann, der aus Eifersucht seine Frau umbringt, der Stricher, der das Kind einer Kundin entführt und die Kellnerin, die in der Vergangenheit Grauenhaftes durchleben musste gemeinsam?
Das erzählt uns der Drehbuchautor und ehemalige Buchhändler Jérémy Fel, der sich mit diesem Krimi an Stephen King, den Meister des Horrors, herangeschrieben habe – so schreibt die Brigitte.

Ob das stimmt, werde ich bald herausfinden, denn dieses Buch liegt hier schon parat.

Bücherkaffee und Fabelhafte Bücher haben dieses Buch bereits gelesen und besprochen.

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Takis Würger: “Der Club”

Hans bekommt ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann: Seine Tante garantiert ihm einen Studienplatz in Cambridge, allerdings verlangt sie eine Gegenleistung. Hans soll herausfinden, was es mit dem elitären Pitt-Club auf sich hat.

Einmal angefangen, konnte ich dieses Buch nicht mehr weglegen. Ein Knaller!

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Kanae Minato: “Geständnisse”

Yuko Moriguchis Tochter ist im Schwimmbad der Schule, an welcher sie unterrichtet ums Leben gekommen. Das Ganze wurde als Unfall deklariert, doch Yuko weiß, dass es zwei ihrer Schüler waren, die das kleine Mädchen töteten.
Anstatt die Polizei einzuschalten, rächt sie sich auf perfide Art und Weise.

Ein richtig guter und vor allem gemeiner Spannungsroman, bei welchem man auch etwas über Japan lernen kann. Definitiv eines meiner Highlights des Jahres.

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Katie Kitamura: “Trennung”

Die Protagonistin des Romans und ihr Mann haben sich getrennt, doch er hat sie gebeten, niemandem etwas davon zu erzählen.
Auch seine Mutter weiß nichts davon und so ist es nicht verwunderlich, dass diese bei ihrer Schwiegertochter anruft und erzählt, dass ihr Sohn verschwunden sei.
Da sein letzter Aufenthaltsort Griechenland gewesen ist, bittete, nein befiehlt sie ihrer Schwiegertochter den Sohn suchen zu gehen.

Ein fein beobachtetes, stilles Kleinod, das mich sehr begeistert hat.

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Isabelle Autissier: “Herz auf Eis”

Ludovic und Louise haben sich ein Sabbatjahr genommen und möchten über den Atlantik segeln. Eigentlich war es Ludovics Wunsch, Louise hätte auch auf dieses Abenteuer verzichten können.
Auf See laufen sie eine Forschungsinsel an und beginnen diese zu erkunden, als ein Sturm aufzieht, der sie zwingt über Nacht auf der Insel zu bleiben.
Am nächsten Morgen ist ihr Boot verschwunden…

Wie diese Beziehung in einer Extremsituation funktioniert, oder eben auch nicht, das beschreibt Isabelle Autissier sehr spannend und realistisch.

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Mareike Krügel: “Sieh mich an”

In diesem Roman, um dessen Manuskript sich laut Brigitte viele Verlage gerissen haben, verfolgen wir einen Tag in Katharinas Leben.
Einen ganz normalen Tag, an dem die Tochter mit Nasenbluten von der Schule abgeholt werden muss, die Freundin des Sohnes zum ersten Mal im Haus ist, der Trockner brennt und ein Studienfreund zu Besuch kommt, der Katharina in ein innerliches Chaos bringt.
Außerdem hat sie am Morgen einen Knoten in ihrer Brust gefunden…

Herzpotenzial und Leseschatz haben dieses Buch bereits besprochen und ich bin sehr gespannt darauf es selbst zu lesen.

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Leila Slimani: “Dann schlaf auch Du”

Myriam und Paul leben in Paris und haben eine kleine Tochter. Als sie ein zweites Kind bekommen, aber genauso weiterleben möchten wie bisher, nehmen sie sich eine Nanny. Eine folgenreiche Entscheidung.

Für diesen Roman bekam Leila Slimani die höchste literarische Auszeichnung Frankreichs, den Prix Goncourt.
Auch mich hat dieses Buch fasziniert.

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Mariana Leky: “Was man von hier aus sehen kann”

In unvergleichlichem Tonfall erzählt Mariana Leky von den Menschen in einem kleinen Dorf im Westerwald.
Vom Optiker, der ein Schild mit dem Aufdruck “Mitarbeiter des Monats” trägt, obwohl er der Einzige im Laden ist, von Louise die Buchhändlerin ist und deren Vater immer sagt, man solle doch mal die Welt herein lassen und von Selma, die von einem Okapi träumt. Ein Traum, den sie eigentlich für sich behalten wollte, da sie weiß, dass er für Unruhe im Dorf sorgen wird.

Ich saß lesend auf dem Balkon und habe ständig ein Lächeln im Gesicht gehabt.
Dieses Buch macht einfach glücklich.

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Verena Lugert: “Die Irren mit dem Messer”

Verena Lugert hat Literatur studiert, ist Absolventin der Henri-Nannen-Schule und schrieb für NEON, den Stern, Geo und Merian, bevor sie beschloss, sich eine neues Wirkungsfeld zu suchen: Die Gastronomie, genauer gesagt, die Küche.
Sie besuchte die berühmte Kochschule “Le Cordon Bleu” in London und arbeitete bei Gordon Ramsay.
Über diese Erfahrung hat sie nun ein Buch geschrieben und nimmt uns mit in die Welt der Spitzenrestaurants.
Darauf habe ich richtig Lust!

Eintopfheimat hat dieses Buch bereits besprochen.

» zum Artikel über Verena Lugert im Spiegel

» zum Interview mit Verena Lugert in der FAZ

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Sandra Hoffmann: “Paula”

In diesem autobiographischen Werk schreibt Sandra Hoffmann von ihrer Großmutter, deren Mann im Krieg starb. Wer der Vater ihrer Tochter ist, hat sie ihre Leben lang verschwiegen. Ein Geheimnis, das sie Familie erdrückt.
Ein Roman über das Schweigen.

Ein guter Tipp, da werde ich einmal hineinlesen.

Fixpoetry hat dieses Buch bereits besprochen.

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Mats Strandberg: “Die Überfahrt”

Schön ist sie nicht, die Ostseefähre Charisma – voll ist sie trotzdem. Denn das Schiff pendelt zwischen Schweden und Finnland hin und her und lockt mit der Aussicht auf billigen Alkohol.
Doch an Bord sind auch eine Frau und ihr Kind, die die Gäste das Grauen lehren werden…

Lange war ich krimiabstinent, doch dieses Buch habe ich in einem Rutsch gelesen. Spannend, gruselig und sehr blutig.

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Megan Hunter: “Vom Ende an”

Nüchtern und sehr klar schreibt Megan Hunter in kurzen aphorismenartigen Absätzen von einer Frau die ein Kind auf die Welt bringt, während England von einer endzeithaften Naturkatastrophe heimgesucht wird.

Sehr beeindruckend!

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Anna Woltz: “Hundert Stunden Nacht”

Emilia hat Stress mit ihrem Vater, schnappt sich kurzerhand dessen Kreditkarte und bucht einen Flug nach New York.
Allerdings muss sie vor Ort feststellen, dass es die Wohnung, die sie gemietet hat, gar nicht gibt und sich Wirbelsturm Sandy angekündigt hat.
Dann lernt sie ein paar Jugendliche kennen, mit denen sie gemeinsam eine Bleibe findet. Als der Sturm näher kommt und die Wände wackeln, müssen die vier Jugendlichen wohl oder übel näher zusammenrücken.

Anna Woltz Roman “Gips”, der auch für den Deutschen Jugendliteraturpreis in diesem Jahr nominiert gewesen ist, habe ich mit großer Freude gelesen. Ihre Art zu schreiben hat Witz und Pfiff und deshalb freue ich mich sehr auf “Hundert Stunden Nacht”.

Damaris liest und Letteraturen haben dieses Buch bereits gelesen und besprochen.

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Emma Thompson: “Peter Hase – Ein neues Abenteuer”

Peter Hase von Beatrix Potter fand ich als Kind toll und war verblüfft zu erfahren, dass die Schauspielerin Emma Thompson eine neue Geschichte geschrieben hat.
Hier erzählt sie uns, wie Peter Hase einmal dringend einen Tapetenwechsel braucht.

Das muß ich lesen!
Danke für diesen Tipp.

Bücherkarussell hat dieses Buch bereits besprochen.

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