Die Buchbloggerin | Bücher, Lesetipps, Romane, Literatur

Robert Seethaler: „Die Biene und der Kurt“

Robert Seethaler kennen Sie vielleicht von seinem Erfolgsbuch „Der Trafikant“. Dies ist eines seiner frühen Werke und es ist ganz anders.

Die Biene ist sechzehn und lebt in einem katholischen Mädchenpensionat und ist eher praktisch als theoretisch veranlagt. Die Biene hat keine Lust mehr und haut einfach ab. Das geht fix.
Der Kurt ist ein abgehalfterter Elvis-Verschnitt, der schon bessere Tage gesehen hat und von Dorfkneipe zu Dorfkneipe tingelt. Mit eher mäßigem Erfolg. Zugegeben.
Da treffen die Biene und der Kurt aufeinander und tingeln eben zusammen. Das ist prima.

Für mich ist „Die Biene und der Kurt“ eines der besten Bücher des Jahres. Seethaler hat eine Sprache, die einfach genial ist. Ich habe geschlagene zwei Wochen an diesem schmalen Buch gelesen, denn ich wollte mir jeden einzelnen Satz auf der Zunge zergehen lassen und bloß keinen einziges Wort verpassen.

Zugegeben, es ist etwas anders und es empfiehlt sich mal reinzulesen, einfach, um mal einen Eindruck vom Schreibstil zu bekommen, den ich jedenfalls richtig klasse finde.

Schließlich an dieser Stelle noch ein Dankeschön an meine Kollegin, ohne deren Empfehlung ich niemals zu diesem Buch gegriffen hätte.
Was wäre mir da entgangen!


ISBN: 978-3-0369-5915-3
Verlag: Kein & Aber
Preis: 9,90 €


Das könnte Dir vielleicht auch gefallen: