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T. C. Boyle: „Talk Talk“

Dana ist taub, hat damit allerdings keine Probleme: Sie hat einen sicheren Job an einer Gehörlosenschule und einen festen Freund, der allerdings nicht gehörlos ist, aber ihretwegen die Gebärdensprache erlernt hat und sie liebt. Alles ist bestens.
Bis zu dem Tag, an dem Dana aus Versehen ein STOP-Schild übersieht und nicht wie erwartet ein Bußgeld bezahlen muss und weiterfahren darf, sonder verhaftet und aufs Revier mitgenommen wird, wo sich herausstellt, dass sie in drei Bundesstaaten gesucht wird und ihr mehrere Verbrechen zur Last gelegt werden.

Dana versteht die Welt nicht mehr. Wer benutzt da ihren Namen, wer tut anderen Menschen soetwas an? Als sie schließlich aus dem Gefängnis frei kommt, hat sie nur ein Ziel: Diesen miesen Menschen in die Finger zu bekommen. Koste es, was es wolle…

„Talk Talk“ stand jetzt mehrere Jahre ungelesen bei mir im Regal und war eines der Bücher die ich auf meiner Das-will-ich-unbedingt-noch-lesen-Liste hatte, aber nie dazu gekommen bin.
Zum Glück habe ich es jetzt zur Hand genommen und wurde belohnt: Mit einer richtig spannenden und rasanten Story, einem Einblick in eine Welt, mit der ich bisher noch nie konfrontiert war, einer Welt ohne Töne, und mit sehr einfühlend und stark beschriebenen Charakteren.

In T.C. Boyles Bücher kann man einfach wunderbar abtauchen und ich freue mich auf die vielen Bücher, die ich von ihm noch entdecken kann, wie zum Beispiel „Wassermusik“, „World´ s End“, „Wenn das Schlachten vorbei ist“ und und und… .


ISBN:  978-3-423-14205-2
Verlag: dtv
Preis: 9,90 €


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