Henry James: “Eine Dame von Welt”

Henry James: “Eine Dame von Welt”

In den Werken von Henry James kann ich vollkommen versinken. Er hat mich noch nie enttäuscht – jeder seiner Romane war etwas ganz Besonderes.
Was mich an “Eine Dame von Welt” besonders gereizt hat, ist, dass diese Erzählung ein Spiegelstück zu seiner Novelle “Daisy Miller”, die ich sehr gerne gelesen habe, ist. Daher war ich nun sehr gespannt, denn in “Daisy Miller” kommen die Amerikaner (beziehungsweise eine bestimmte Amerikanerin, nämlich Daisy Miller selbst) gar nicht gut weg. Wer ist sie nun, diese andere Dame, diese “Dame von Welt”?
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Jill Alexander Essbaum: “Hausfrau”

Jill Alexander Essbaum: “Hausfrau”

Es ist ein sehr faszinierendes Buch, mit dem Jill Alexander Essbaum da aufwartet.
Das liegt vor allem am Charakter der Hauptfigur, die so ganz anders mit dem Leben in einem fremden Land umgeht. Nämlich gar nicht. Sie verweigert sich der Umwelt, oder besser gesagt, sie hat ihre eigenen Methoden zur Ablenkung vom Dasein in der Schweiz gefunden.
Glücklicher und sympathischer macht sie das zwar nicht, aber genau diese Art der Lebenseinstellung hat mir ein einzigartiges Leseerlebnis beschert.
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