Tanja Raich: „Jesolo“

Tanja Raich: „Jesolo“

Ein intensives, feinfühliges Buch und sehr ehrliches Buch, das definitiv zu meinen Highlights des Jahres 2019 zählt.
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Dörte Hansen: „Mittagsstunde“

Dörte Hansen: „Mittagsstunde“

Mit ihrem Überraschungserfolg “Altes Land” hat Dörte Hansen sich selbst die Latte sehr hoch gelegt.
Die große Frage ist nun: Kann ihr neues Werk “Mittagsstunde” da mithalten?
Ja, und wie!
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Jonas Hassen Khemiri: “Alles, was ich nicht erinnere”

Jonas Hassen Khemiri: “Alles, was ich nicht erinnere”

Wie viel in diesem Roman steckt, ist mir eigentlich erst nach der Lektüre bewusst geworden. Fragmentarisch, zart und doch voller Härte schreibt der schwedische Autor Jonas Hassen Khemiri vom Leben junger Menschen in unserer heutigen Zeit.
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Jan Schomburg: “Das Licht und die Geräusche” 

Jan Schomburg: “Das Licht und die Geräusche” 

Jan Schomburg ist Drehbuchautor und Regisseur und hat zum Beispiel beim Kinofilm “Über uns das All” mit Sandra Hüller (“Toni Erdman”) sowohl das Drehbuch geschrieben, als auch selbst Regie geführt.
“Das Licht und die Geräusche” ist sein erster Roman – ein Roman über das Erwachsenwerden.
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Isabelle Autissier: “Herz auf Eis”

Isabelle Autissier: “Herz auf Eis”

Dieser Roman zählte zu den Neuerscheinungen, auf die ich mich in diesem Frühjahr besonders gefreut habe – zu Recht, wie sich schon nach wenigen gelesenen Seiten herausstellte.
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Tommy Wieringa: “Eine schöne junge Frau”

Tommy Wieringa: “Eine schöne junge Frau”

Es gibt Zeiten, in welchen mein Kopf zu voll ist und ich einfach nicht aufnahmefähig für umfangreiche Bücher, oder komplexe Themen bin. Im Normalfall greife ich dann zu einem Kinder- bzw. Jugendbuch, oder (wie in diesem Fall) zu einem schmalen Werk.

Tommy Wieringas Roman “Joe Speedboat” habe ich vor einigen Jahren sehr gerne gelesen und mich nun gefreut, dass sein Buch “Eine schöne junge Frau” als Taschenbuch erschienen ist. Eigentlich wollte ich es ja schon in gebundener Form lesen, aber die Zeit, die Zeit…. .
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Juli Zeh: “Unterleuten”

Juli Zeh: “Unterleuten”

Sechs Tage bin ich nun vollkommen abgetaucht in “Unterleuten”, einem kleinen Dorf in Brandenburg, in welchem es keine Geschäfte, keinen Arzt, keine Post und keinen Bahnhof, sondern nur ein kleines Lokal gibt. In genau diesem wird den Unterleutnern ein Projekt vorgestellt, welches die Dorfgemeinschaft spalten und verheerende Folgen für das Leben miteinander haben wird.
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Yael Hedaya: “Die Sache mit dem Glück”

Yael Hedaya: “Die Sache mit dem Glück”

Während meiner Ausbildung haben wir in der Buchhandlung zu Weihnachten ein kleines Heft mit unseren persönlichen Buchempfehlungen drucken lassen und einen Tisch dazu gestaltet. Eine Aktion auf die wir damals sehr viele positive Rückmeldungen bekommen haben.
Einer dieser Titel war “Die Sache mit dem Glück” von Yael Hedaya, welchen ich mir dann auch sogleich angeschafft habe. Dieses Buch begleitet mich nun sage und schreibe seit acht Jahren. Ungelesen – bis gerade eben, den vor ein paar Minuten habe ich es zugeklappt und gedacht: Was für eine großartige Autorin Yael Hedaya doch ist.
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Roman Graf: “Niedergang”

Roman Graf: “Niedergang”

Niedergang ist eines der Bücher, auf die ich mich schon länger gefreut habe. Zu Recht, wie sich schon nach wenigen Seiten dieser Lektüre herausgestellt hat.

Louise und ihr Freund André haben eine groß angelegte Wanderung geplant. Naja, geplant hat eigentlich eher André, der ein absoluter Wanderfreak ist und Herausforderungen liebt. Seine schönsten Erinnerungen hat er aufgrund von Extremen: Extremer Belastung und extremer Überanstrengung.
Zur Vorbereitung haben die beiden Touren um Berlin herum gemacht und sogar an einem Kletterkurs teilgenommen, denn bei der großen Tour in der Schweiz soll der Gipfel kletternd erreicht werden.
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Miranda July: “Der erste fiese Typ”

Miranda July: “Der erste fiese Typ”

Cheryl ist Single, Anfang vierzig und hat ihr ganz eigenes System: Sie besitzt nur einen Teller, eine Gabel, ein Messer und eine Tasse. So vermeidet sie, dass sich das ungespülte Geschirr in der Spüle ansammelt, denn “Was man nicht hat, kann sich nicht aufstapeln”.
Das wäre jetzt ja noch einigermaßen nachvollziehbar, aber Cheryl praktiziert eine minimalistische Vermeidungsstrategie: “Bevor Sie einen Gegenstand weit von seinem angestammten Platz entfernen, denken Sie daran, dass sie ihn auch dorthin zurückbringen müssen – ist es das wirklich wert? Könnten Sie das Buch nicht auch lesen, während Sie neben dem Regal stehen und den Finger in der Lücke halten, in die Sie es nachher wieder schieben werden?”
Dass Cheryl vollkommen WG-untauglich ist, versteht sich von selbst.
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