Dörte Hansen: „Mittagsstunde“

Dörte Hansen: „Mittagsstunde“

Mit ihrem Überraschungserfolg “Altes Land” hat Dörte Hansen sich selbst die Latte sehr hoch gelegt.
Die große Frage ist nun: Kann ihr neues Werk “Mittagsstunde” da mithalten?
Ja, und wie!
(mehr …)

Petra Piuk: „Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman“

Petra Piuk: „Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman“

Es ist zwar erst Juni, aber ich kann bereits vermelden, dass ich mein Highlight des Jahres 2018 gefunden habe: “Toni und Moni”.
(mehr …)

Mariana Leky: “Was man von hier aus sehen kann”

Mariana Leky: “Was man von hier aus sehen kann”

Nach zehn gelesenen Seiten war mir klar, dass dieses Buch der Hit ist. Weitere zehn Seiten später wusste ich, dass es eines meiner Lieblingsbücher des Jahres sein wird.

Nun habe ich die Lektüre beendet und kann bestätigen: Genauso ist es!
(mehr …)

Juli Zeh: “Unterleuten”

Juli Zeh: “Unterleuten”

Sechs Tage bin ich nun vollkommen abgetaucht in “Unterleuten”, einem kleinen Dorf in Brandenburg, in welchem es keine Geschäfte, keinen Arzt, keine Post und keinen Bahnhof, sondern nur ein kleines Lokal gibt. In genau diesem wird den Unterleutnern ein Projekt vorgestellt, welches die Dorfgemeinschaft spalten und verheerende Folgen für das Leben miteinander haben wird.
(mehr …)

Bov Bjerg: „Auerhaus“

Bov Bjerg: „Auerhaus“

Bis vor Kurzem steckte ich in einer absoluten Leseflaute. Nichts wollte mir gefallen. Drei Bücher, auf die ich mich eigentlich gefreut hatte, hatte ich bereits abgebrochen. Ein für mich sehr ungewöhnlicher Zustand, denn normalerweise lese ich die Bücher, die ich angefangen habe auch fertig.
Dann griff ich zu “Auerhaus”, war mitten drin im Lesefluß und habe bis zum späten Nachmittag durchgelesen. Wunderbar!
(mehr …)

Vea Kaiser: „Blasmusikpop“

Blasmusikpop CoverSt. Peter am Anger ist ein kleines Dorf in den Alpen, indem es sehr beschaulich zugeht und in dem man eher unter sich bleibt. So wird zum Beispiel immer untereinander geheiratet und das schon seit Urzeiten.

Der Johannes zum Beispiel heiratet die Elisabeth und sie versuchen lange vergeblich ein Kind in die Welt zu setzen. Doch eines Tages ist Elisabeth morgens sehr übel und da ist es passiert: Endlich ist sie schwanger! Endlich wird sie von den anderen Dorfmädchen bewundert werden und deren Aufmerksamkeit bekommen.
Doch zur gleichen Zeit ist Johannes auch immer sehr übel und es stellt sich heraus: Er hat einen Bandwurm!
Das finden die Leute in St. Peter hochspannend und bald schon hängen ihre Ohren nach dem Kirchgang an Johannes Bauch und nicht an dem von Elisabeth, die mächtig sauer ist….

Ich muss zugeben, „Blasmusikpop“ lag bei mir erstmal ein Jahr lang herum und irgendwie fand ich den Titel auch nicht so prickelnd. ABER: Kaum hatte ich zwei Seiten gelesen, war ich drin in den Bergen von St. Peter und habe mich gefragt: „Warum habe ich nicht früher angefangen zu lesen?!“

„Blasmusikpop“ ist einfach richtig prima!
Ich habe sehr viel Spaß beim Lesen gehabt und mich sehr amüsiert.
Ein absolut intelligentes Buch mit Witz und Charme und ich habe es sehr bedauert, dass es eines Abends wirklich zu Ende war.

» zur Leseprobe


ISBN: 978-3-462-04603-8
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsjahr: 2014
Seitenanzahl: 496
Preis: 9,99 €


Das könnte Dir vielleicht auch gefallen:

Archive