Judith W. Taschler: “Das Geburtstagsfest”

Judith W. Taschler: “Das Geburtstagsfest”

Dieses Buch konnte ich nicht mehr zur Seite legen, denn es ist (wie alle Taschler-Romane, die ich bisher gelesen habe) sehr spannend, raffiniert komponiert und außerdem hat es mir die Geschichte Kambodschas nähergebracht.
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Joyce Carol Oates: “Pik-Bube”

Joyce Carol Oates: “Pik-Bube”

Dass Joyce Carol Oates Romane toll sein müssen, war eigentlich klar. Dass die amerikanische Autorin aber die Spannung so hoch halten kann, war mir vor dieser Lektüre nicht bewusst.
Super!
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Sarah Bannan: “Die Neue”

Sarah Bannan: “Die Neue”

Eine Sache vorweg: Das Thema dieses Buches ist ein klassisches Jugendbuch-Thema – sprachlich hebt sich “Die Neue” allerdings deutlich von anderen Büchern dieses Genres ab und ist definitiv kein reines Jugendbuch, sondern ein sehr gut geschriebener Roman zum Thema “Wegschauen”, den ich in der Buchhandlung auch eher zu den Romanen für Erwachsene, als in die Jugendbuch-Abteilung stellen würde.
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Auf diese Taschenbuch-Neuerscheinungen freue ich mich im Frühjahr 2015 – Teil 2

Jetzt sind fast alle Vorschauen für den Herbst erschienen und ich habe schon viele Bücher entdeckt, auf die ich mich sehr freue. Aber nachdem ich neulich den ersten Teil der Taschenbuch-Neuerscheinungen des Frühjahrs 2015 gepostet habe, folgt jetzt ersteinmal Teil zwei:
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Judith W. Taschler: „Die Deutschlehrerin“

DeutschlehrerinXaver ist Jugendbuchautor und zu einem Literaturprojekt an eine Schule eingeladen worden. Um einen genauen Termin zu vereinbaren, schreibt er der Deutschlehrerin und nach der ersten Mail ist klar: Xaver und jene Deutschlehrerin kennen sich sehr gut, denn Mathilda und er waren vor Jahren ein Paar. Die beiden haben sogar lange zusammen gewohnt, bis zu dem einen Tag, an dem Xaver Mathilda ohne ein Wort zu sagen verlassen hat.
Seitdem hatten die beiden keinen Kontakt mehr.

Was in dieser Beziehung passiert ist und wie es danach für Mathilda und Xaver jeweils weiter ging, erfahren wir in Mails der beiden, in Telefonaten und Berichten, spielen also Mäuschen, während sich die beiden zueinander vortasten und sich von ihrem heutigen Leben erzählen.
Xaver zum Beispiel hat geheiratet und hat das bekommen, was er Mathilda so lange verweigert hat: Ein eigenes Kind.
Dies und einiges Weitere erfahren wir aber erst nach und nach. Es wird ganz langsam Mail für Mail, Telefonat für Telefonat enthüllt, was da noch im Argen liegt und wir wissen nie, wie explosiv die nächste Enthüllung werden wird.

„Die Deutschlehrerin“ ist ein raffiniert konstruierter Spannungsroman, bei dem ich immer gedacht habe: „Nach dem nächsten Absatz musst Du aber das Licht ausmachen…“ und dann doch weiter lesen musste.
Ich selbst habe lange gedacht, dass ja klar ist, worauf das Ganze hinausläuft – und war dann total geplättet, dass ich auf der komplett falschen Fährte gewesen bin….und das ist einfach richtig gut.

Für dieses Buch ist Judith W.Taschler übrigens mit dem Friedrich-Glauser-Preis für den besten Kriminalroman 2014 ausgezeichnet worden.


ISBN:  978-3-426-30409-9
Verlag: Droemer
Preis: 9,99€


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