Clémentine Beauvais: “Die Königinnen der Würstchen”

Clémentine Beauvais: “Die Königinnen der Würstchen”

Wenn mich in der Buchhandlung jemand nach einem witzigen Roman für eine 14jährige fragt, dann komme ich an meine Grenzen. Spannend, romantisch, dystopisch – kein Problem. Aber lustig, das ist nicht so einfach.
Mit “Die Königinnen der Würstchen” hat sich mein humorvolles Repertoire im Jugendbuch nun um einen Titel erweitert. Um einen sehr besonderen.
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Amélie Nothomb: “Winterreise”

Amélie Nothomb: “Winterreise”

Mein Vorhaben, mich durch Amélie Nothombs Werk zu lesen gedeiht, denn kürzlich habe ich “Winterreise” ausgelesen, ein Buch das schon ein paar Jahre in meinem Regal stand.
Wie zu erwarten, war auch dieser Roman Nothombs ein Treffer.
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Pierre Lemaitre: “Drei Tage und ein Leben”

Pierre Lemaitre: “Drei Tage und ein Leben”

Seit dem Tag, an welchem ich bemerkt habe, dass ein neuer Roman von Pierre Lemaitre ins Deutsche übersetzt werden wird, freue ich darauf, diesen zu lesen.
Zu Recht, denn in “Drei Tage und ein Leben” zeigt der Autor, dass er nicht umsonst mit Prix Goncourt ausgezeichnet worden ist.
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Leila Slimani: “Dann schlaf auch Du”

Leila Slimani: “Dann schlaf auch Du”

Da Frankreich 2017 Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, erscheinen dieser Tage viele Romane französischer Schriftsteller in deutscher Sprache.
Darunter ist auch dieses Werk, für das Leila Slimani mit dem wichtigsten Literaturpreis Frankreichs ausgezeichnet worden ist: Dem Prix Goncourt.

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Sylvie Schenk: “Schnell, dein Leben”

Sylvie Schenk: “Schnell, dein Leben”

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich “Schnell, dein Leben” ausgelesen und stimme in den Chor der begeisterten Leser ein, denn dieses Buch ist ein Kleinod. Es ist mir ein Rätsel, weshalb es nicht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises im letzten Jahr aufgetaucht ist.
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David Foenkinos: “Charlotte”

David Foenkinos: “Charlotte”

Hätte ich gewußt, welche Perle da in meinem Regal steht, hätte ich dieses Buch schon viel früher zur Hand genommen.
Was für ein beeindruckender Roman!
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Delphine de Vigan: “Nach einer wahren Geschichte” 

Delphine de Vigan: “Nach einer wahren Geschichte” 

Delphine de Vigans Buch “Das Lächeln meiner Mutter”, hat mich sehr berührt.
De Vigan beschreibt darin das Leben ihrer Mutter und besonders die Beziehung zu ihren Kindern, die nicht immer einfach gewesen ist. Einfach war auch die Mutter nicht und ihr Selbstmord hat die Familie sehr belastet.

Darüber wie es ihr erging, nachdem “Das Lächeln meiner Mutter” in Frankreich veröffentlicht worden ist, schreibt Delphine de Vigan nun in ihrem neuen Buch “Nach einer wahren Geschichte”.
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Marceline Loridan-Ivens: “Und Du bist nicht zurückgekommen”

Marceline Loridan-Ivens: “Und Du bist nicht zurückgekommen”

Dieses Buch ist nicht nur ein einfaches Buch. Es ist ein Stück Zeitgeschichte und einer der letzten Augenzeugenberichte aus Auschwitz und Birkenau.

Marceline Loridan-Ivens hieß noch Rozenberg und lebte mit ihrer Familie in Frankreich, als sie 1943 zusammen mit ihrem Vater nach Auschwitz deportiert wurde. Sie war 15 Jahre alt. Schon sehr bald wurden die beiden getrennt.
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Pierre Lemaitre: „Wir sehen uns dort oben“

Pierre Lemaitre: „Wir sehen uns dort oben“

Die letzten Tage des Ersten Weltkrieges sind angebrochen und Hauptmann Pradelle hat es noch immer nicht geschafft, Ruhm und Ehre zu erlangen. Viel Zeit bleibt ihm nicht mehr.
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Delphine de Vigan: „Das Lächeln meiner Mutter“

Cover Vigan_ Lächeln DTBDelphine de Vigans Mutter Lucile war schon immer anders. Besonders. Besonders schön, besonders unkonventionell, aber auch sehr kühl und distanziert und einfach anders als andere Mütter.

Nun ist Lucile gestorben, beziehungsweise hat ihrem (nicht gerade einfachen) Leben ein Ende gesetzt und Delphine beginnt nun zu forschen: Wer war ihre Mutter wirklich, wie ist sie aufgewachsen und was haben ihre Geschwister (acht an der Zahl, von denen manche die Jugend nicht überlebt haben) für ein Bild von ihr? Sie trägt alles zusammen: Kassetten ihres Großvaters, Briefe, Zettel, die sich im Keller stapeln und beeindruckt uns mit einem subtilen Portrait einer Frau, die immer versucht hat, den Platz im Leben zu finden, eine Frau, die stets polarisiert hat, die Liebe brauchte, sie aber nicht immer geben konnte.

Dieses Buch hat mir eine Kollegin vor einem Jahr ausgeliehen und seit dem lag es bei mir herum. Nun ist das Taschenbuch erschienen und deshalb habe ich gedacht, wirfst Du mal einen Blick hinein…

Nach zehn Seiten war ich vollkommen gefesselt, denn vor meinen Augen ist ein so lebendiges und authentisches Bild einer Großfamilie in den 50er und 60er Jahren entstanden, dass ich wirklich traurig war, als dieses Buch endete.

Auf den letzten Seiten fiel mir dann ein, an welches Buch mich „Das Lächeln meiner Mutter“ erinnert hat: An Jeanette Walls „Schloss aus Glas“. Dort ging es mir genauso: Mich hat die Intensität dieser Personen wirklich mitgerissen und wenn sie Trauer empfunden haben, ging es mir auch so.

Vielleicht liegt es auch daran, dass beide Lebensgeschichten („Schloss aus Glas“ und „Das Lächeln meiner Mutter“) wahre Geschichten sind. Vielleicht berühren sie mich aus diesem Grunde so sehr.

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ISBN: 978-3-426-30412-9
Verlag: Droemer
Erscheinungsjahr: 2014
Seiten: 400
Preis: 10,99 €


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