Jean Webster: „Lieber Feind“

Jean Webster: „Lieber Feind“

“Lieber Feind” ist ein Buch, das mich sehr glücklich gemacht hat.
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Anna Woltz: “Für immer Alaska”

Anna Woltz: “Für immer Alaska”

Wer denkt, dass es sich bei diesem Buch um einen süßen Roman über einen Hund handelt, der wird sich wundern, denn Autorin Anna Woltz widmet sich weitaus tieferen Themen.
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Mariana Leky: “Was man von hier aus sehen kann”

Mariana Leky: “Was man von hier aus sehen kann”

Nach zehn gelesenen Seiten war mir klar, dass dieses Buch der Hit ist. Weitere zehn Seiten später wusste ich, dass es eines meiner Lieblingsbücher des Jahres sein wird.

Nun habe ich die Lektüre beendet und kann bestätigen: Genauso ist es!
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Matthias Brandt: “Raumpatrouille”

Matthias Brandt: “Raumpatrouille”

“Jetzt schreibt er auch noch….” war mein erster Gedanke, als mir dieses schmale Buch vor einiger Zeit in die Hände fiel.  Muß das sein? Können Schauspieler nicht einfach nur schauspielern?
Weit gefehlt: Matthias Brandt beeindruckt auch in gedruckter Form.
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Isabel Bogdan: “Der Pfau”

Isabel Bogdan: “Der Pfau”

Eine deutsche Autorin schreibt einen Roman mit britischem Humor. Da wäre ich zunächst sicherlich skeptisch gewesen, jedoch nicht in diesem Fall, denn die Autorin heißt Isabel Bogdan, ist Übersetzerin und hat zum Beispiel Jasper Fforde, Jane Gardam und Miranda July ins Deutsche übertragen.
Das zeigt ja schon einmal, dass sie eine britische Ader hat.
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Sarah Kuttner: “180° Meer”

Sarah Kuttner: “180° Meer”

Ein Roman von Sarah Kuttner zu lesen ist für mich ein Abtauchen in Gedanken, die zum Teil auch die meinigen sein könnten. Ich fühle mich wohl und sehr entspannt in ihren Texten, sie kriegt mich einfach. Mit “180° Meer” ist ihr dieses Kunststück wieder gelungen.
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Ulrich Hub: „Füchse lügen nicht“

Ulrich Hub: „Füchse lügen nicht“

Die Gans, der Tiger mit seinem zwölfteiligen Kofferset, der Pandabär (der letzte seiner Art und daher unter Artenschutz – normalerweise reist er im Privatjet) , der Affe (der gerne einmal eine Pille einwirft und von Krankenhaus zu Krankenhaus tingelt) und die beiden hochintelligenten Schafe (die fünf Sprachen und sogar Latein sprechen können) sitzen in der „Animal Lounge“ des Flughafens und warten auf ihren Flug. Seit zwei Tagen. Ihnen ist mittlerweile sehr langweilig.
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Michael Köhlmeier: „Idylle mit ertrinkendem Hund“

Michael Köhlmeier: „Idylle mit ertrinkendem Hund“

Vor ein paar Wochen meinte eine Kollegin, dass dieses Buch so toll sei und als es mir per Zufall vorgestern in die Hände fiel, dachte ich, dann liest Du es mal….
Nach den ersten drei Sätzen war mir klar: Dieses Buch ist ein kleines Meisterwerk.

Die Hauptfigur dieses Buches ist Autor und obwohl er schon seit acht Jahren mit seinem Lektor sehr eng zusammenarbeitet, sind sind sie noch immer per Sie.
Das ändert sich, als dem Lektor bei einem Telefonat, wohl eher versehentlich, das „Du“ herausrutscht – aber wohl fühlen sich beide mit diesem „Du“ nicht so wirklich.

Als der Lektor den Autoren bei sich zu Hause zu einem Arbeitsgespräch aufsucht, stellt sich heraus, dass beide sehr gerne ausgedehnte Spaziergänge machen und obwohl sie eigentlich lieber alleine in der Natur unterwegs sind, ergibt es sich, dass sie zusammen aufbrechen.
Als sie an einem See ankommen läuft plötzlich ein Hund übers Eis auf sie zu – und bricht ein. Was soll man jetzt tun, Hilfe holen oder versuchen den Hund alleine zu retten – ist dies denn überhaupt ein hoffnungsvolles Unterfangen, oder vollkommen sinnlos?
Eins ist jedenfalls klar: Das Verhältnis zwischen Autor und Lektor wird sich nach diesem Vorkommnis ändern.

Köhlmeier ist ein ganz großer Autor und Romancier, der mit seinen Büchern regelmäßig auf der Longlist (mit „Madalyn“ 2010 und mit „Zwei Herren am Strand“ 2014) des Deutschen Buchpreises auftaucht. „Madalyn“ hat mir damals schon sehr gut gefallen und ich nehme mir seit Jahren vor endlich „Abendland“ (ein sehr umfangreiches Werk) zu lesen, zumal mir eine Kollegin schon seit geraumer Zeit davon vorschwärmt.

Dass Köhlmeier aber auch im ganz Kleinen großartig ist, beweist er in „Idylle mit ertrinkendem Hund“: Ich war so in der Geschichte gefangen, dass ich gar nicht merkte, wie schmal dieses Buch ist – so intensiv ist diese Leseerfahrung.
Ich bin sehr froh, dass ich zugegriffen habe, denn es ist, wie schon gesagt, ein kleines Meisterwerk.

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Diese Besprechung ist Teil des Bloggerprojekts „Der Hund in der Literatur“, welches von Sätze & Schätze ins Leben gerufen wurde.
In Köhlmeiers schmalem Werk spielt der Hund zwar nur eine Nebenrolle, doch ist diese immerhin titelgebend.


ISBN: 978-3-423-13905-2
Verlag: dtv
Erscheinungsjahr: 2010
Preis: 7,90 €


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Joachim Meyerhoff: „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“

9783462046816_10Meine Mutter hat vor einigen Wochen gesagt: „Das musst Du lesen!“ und die Medien waren ja auch so begeistert – was dazu führte, dass ich dachte, naja, Deine Erwartungen sind ja eh schon so hoch…das wird bestimmt nichts…

Tja und dann bekam ich dieses Buch geschenkt und nach zehn Seiten wußte ich: Das ist wirklich super!

Es geht um Joachim, der mit seinen beiden Brüdern und dem Familienhund auf dem Anstaltsgelände einer Kinder- und Jugendpsychiatrie lebt, was daher kommt, dass sein Vater der Leiter dieser Anstalt ist. So wächst er also zwischen hunderten von körperlich und geistig Behinderten auf und fühlt sich eigentlich sehr wohl. Mit dem jungen Patienten Ferdinand zum Beispiel verbindet ihn eine wunderbare Freundschaft. Ferdinand ist immer sehr gut angezogen und ein sehr begabter Zeichner. Allerdings hat er die Eigenart immer nur ein einziges Motiv zu zeichnen: Katzen im Querschnitt. Und daher hängen in Joachims Kinderzimmer keine normalen Tierposter, sondern ca. zwanzig Bilder von Katzen im Querschnitt.
Auch mit dem Famileinhund verbindet Joachim eine tiefe Freundschaft. Als er im Fernsehen Winnetou und Old Shatterhand beim Blutsbrüderschaft schließen sieht, denkt er sich: Das machen der Hund und ich auch…!

Ob der Hund das auch so befürwortet, wie das Badezimmer danach aussieht und was der Vater dazu meint, das lest ihr am besten selbst, denn ich will hier keine weitere dieser genialen, komischen aber manchmal auch melancholisch-tragischen Anekdoten vorweg nehmen…dazu sind die einfach zu köstlich!


ISBN:  978-3-462-04681-6
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Preis: 9,99 €


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