Ayelet Gundar-Goshen: “Lügnerin”

Ayelet Gundar-Goshen: “Lügnerin”

Schon nach wenigen gelesenen Sätzen war klar, dass dieses Buch zu meinen Highlights des Jahres zählen wird.
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Liad Shoham: “Das Blut an euren Händen”

Liad Shoham: “Das Blut an euren Händen”

Sucht man nach lieferbaren Kriminalromanen israelischer Autoren in deutscher Sprache, so wird man nicht Unmengen, sondern nur eine Handvoll Titel finden.

Einer der Autoren, der allerdings gleich drei dieser Titel verfasst hat, ist der israelische Schriftsteller und Anwalt Liad Shoham, der gerne als “John Grisham Israels” bezeichnet wird.
Dass diese Bezeichnung treffend ist, kann ich nach der Lektüre von “Das Blut an euren Händen” nur bestätigen.
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Ayelet Gundar-Goshen: “Löwen wecken”

Ayelet Gundar-Goshen: “Löwen wecken”

Nachdem zwei meiner Kolleginnen so von diesem Buch geschwärmt haben und auch einige Kunden so begeistert berichteten, habe ich beschlossen “Löwen wecken” endlich zu lesen, zumal es gerade als Taschenbuch erschienen ist.
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Yael Hedaya: “Die Sache mit dem Glück”

Yael Hedaya: “Die Sache mit dem Glück”

Während meiner Ausbildung haben wir in der Buchhandlung zu Weihnachten ein kleines Heft mit unseren persönlichen Buchempfehlungen drucken lassen und einen Tisch dazu gestaltet. Eine Aktion auf die wir damals sehr viele positive Rückmeldungen bekommen haben.
Einer dieser Titel war “Die Sache mit dem Glück” von Yael Hedaya, welchen ich mir dann auch sogleich angeschafft habe. Dieses Buch begleitet mich nun sage und schreibe seit acht Jahren. Ungelesen – bis gerade eben, den vor ein paar Minuten habe ich es zugeklappt und gedacht: Was für eine großartige Autorin Yael Hedaya doch ist.
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Eve Harris: „Die Hochzeit der Chani Kaufman“

Eve Harris: „Die Hochzeit der Chani Kaufman“

Dieses Buch hat mir eine vollkommen fremde, eine ganz andere, sehr faszinierende Welt eröffnet. Chani Kaufman hat mich auch Tage nach der Lektüre beschäftigt und das ist, wie ich finde, etwas, was ein gutes Buch ausmacht.
Ich bin schlichtweg total begeistert.
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Mirna Funk: „Winternähe“

Mirna Funk: „Winternähe“

Eine meiner Kollegin meinte: “Winternähe wird Dir sicher gefallen”. Recht hatte sie, denn ich bin vollkommen begeistert von diesem Buch.
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Lizzie Doron: „Who the Fuck is Kafka“

Lizzie Doron: „Who the Fuck is Kafka“

Als Lizzie Doron bei einer Friedenskonferenz in Rom ist, lernt sie den arabisch-palästinensischen Journalisten Nadim kennen, der ebenfalls an dieser Konferenz teil nimmt und ein glänzender Redner und Erzähler ist.
Er berichtet von seinem Alltag in Ostjerusalem, seiner Frau, die Ostjerusalem nicht verlassen darf und nicht einmal ihre Familie in Gaza sehen kann, den stundenlang andauernden Grenzkontrollen und alsbald wird Lizzie Doron klar, dass sie seine Geschichten gerne aufschreiben und mit ihm zusammenarbeiten würde, denn sie teilen viele Träume. Und deshalb möchten sie ein Buch über ihn schreiben. Vielleicht Frieden und Verständnis im Kleinen schaffen.
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Hila Blum: “Der Besuch”

Hila Blum: “Der Besuch”

Nili und Nati sind ein junges Ehepaar und in Israel zu Hause. Nati hat seine Tochter Dida in die Ehe mitgebracht, eine sehr kluge und ernste Zwölfjährige, die Nili gerne aus der Reserve lockt. Inzwischen ist auch Tochter Asia geboren worden und Nili lebt in ständiger Sorge um Sie, denn vor einiger Zeit hat sich ein Unfall ereignet und es ist nicht so ganz klar, in wie weit Asia Folgen davon in sich trägt.

Eines Tages bekommen die beiden einen Anruf: Ein Millionär aus Frankreich meldet sich, der sie vor einigen Jahren aus einer verfahrenen Situation in einem Restaurant gerettet hat. Er sei in Israel und möchte die beiden treffen. Weder Nili, noch Nati ist begeistert. Doch absagen können Sie schlecht. Aber es sind auch beide neugierig, was dieser Herr nach all den Jahren von ihnen möchte.
Mit dieser Situation beginnt unsere Reise in den Lebensalltag von Nati und Nili. Wir erfahren von kleinen und größeren Sorgen und Problemen und stellen fest, dass beide voreinander gewisse Seiten und Wesenszüge verheimlichen und auch sonst nicht alles offen ansprechen.

Bücher von israelischen Autoren und Bücher, die in Israel spielen, lese ich sehr gerne. Yael Hedayas „Zusammenstöße“ zum Beispiel finde ich großartig und auch Leon de Winters „Recht auf Rückkehr“ hat mich sehr beeindruckt. Wahrscheinlich liegt meine Affinität zur Literatur dieses Landes auch daran, dass ich selbst einmal vor vielen Jahren eine Sommer in Israel in einem Kibbuz  verbracht habe und mich sehr gerne an diese Zeit zurück erinnere.

Was mich bei Hila Blums Buch: „Der Besuch“ besonders angesprochen hat, ist die Sprache, in welcher sie uns die Beziehung der beiden Protagonisten nahe bringt: Sehr klar, sehr präzise und sehr real. Hila Blum ist eine feine Beobachterin, deren Schreibstil an die israelische Autorin Zeruya Shalev (die “Der Besuch” übrigens sehr gelobt hat) erinnert. Durch diese Schnörkellosigkeit in der Sprache bekommen Nili und Nati eine unglaublich direkte Intensität und das hat mir persönlich sehr gut gefallen.

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ISBN: 978-3-8333-1039-3
Verlag: Berlin Verlag
Preis: 9,99 €


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