Ayelet Gundar-Goshen: “Lügnerin”

Ayelet Gundar-Goshen: “Lügnerin”

Schon nach wenigen gelesenen Sätzen war klar, dass dieses Buch zu meinen Highlights des Jahres zählen wird.
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#einkopfeinbuch bei Kein & Aber in Zürich

#einkopfeinbuch bei Kein & Aber in Zürich

Als ich während des Literaturfestivals “Zürich liest” den Verlag Kein & Aber besuchte, war die Idee der Reihe #einkopfeinbuch noch nicht wirklich ausgereift.
Daher habe ich nur zwei Fotos der Verlagsmitarbeiter mit ihren persönlichen Empfehlungen geschossen und mir erlaubt, den Rest zu ergänzen: Mit drei Kein & Aber-Lesetipps meiner Kollegin Laura und mir – natürlich jeweils inklusive Foto:
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Takis Würger: “Der Club” 

Takis Würger: “Der Club” 

Geschichten, die im studentischen Milieu spielen kann ich nicht widerstehen. Ich habe schon so manches Werk aus diesem Bereich gelesen, aber “Der Club” sticht sie alle aus.
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Shawn Vestal: „Loretta“

Shawn Vestal: „Loretta“

Bücher, in welchen ich etwas über Unbekanntes erfahren kann, schätze ich nicht nur sehr, sondern kann sagen, dass dies einer der Gründe ist, weshalb ich so gerne lese.
Über das Leben der Mormonen in den USA wußte ich bisher nichts – dies hat sich nun dank “Loretta” geändert.
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Ayelet Gundar-Goshen: “Löwen wecken”

Ayelet Gundar-Goshen: “Löwen wecken”

Nachdem zwei meiner Kolleginnen so von diesem Buch geschwärmt haben und auch einige Kunden so begeistert berichteten, habe ich beschlossen “Löwen wecken” endlich zu lesen, zumal es gerade als Taschenbuch erschienen ist.
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Anne Tyler: „Der leuchtend blaue Faden“

Anne Tyler: „Der leuchtend blaue Faden“

Anne Tyler hat  im Jahre 1988 für ihren Roman “Atemübungen”, der leider vergriffen ist, den Pulitzer Prize bekommen. Schon damals war eines klar: Was sie kann, wie keine Zweite, ist Normalitäten beschreiben. Man weiß, es wird keine riesengroßen Schockmomente oder unerwartete, alles verändernde Ereignisse geben, aber darauf kommt es auch gar nicht an.
Der Alltag, die zwischenmenschlichen Beziehungen, das Seelenleben der Figuren sind ihr Thema. Das Handeln steht nicht im Vordergrund, sondern das Fühlen.
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Auf diese Taschenbuch-Neuerscheinungen freue ich mich im Frühjahr 2015 – Teil 1

Vor zwei Tagen habe ich festgestellt, dass ja schon die neuen Vorschauen der Verlage für das Herbstprogramm eintrudeln – und ich mit den Neuerscheinungen für das Frühjahr noch immer nicht ganz durch bin…
Daher kommt heute nun Teil 1 der Neuerscheinungen im Bereich Taschenbuch auf die ich mich besonders freue:
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Pedro Lenz: „Der Goalie bin ich“

769b307a341fd23a7af599096346d7fcJa, der Goalie. Ein Jahr hat er nun im Gefängnis gesessen und jetzt ist er draußen. Verpfiffen hat er niemanden, würde er nie tun, denn Freunde sind Freunde und die verpfeift man nicht.
Geschwiegen hat er, obwohl er mit der Sache ja eigentlich gar nichts zu tun gehabt hat; also fast gar nichts – gut, in einer Sache hat er vielleicht nicht so ganz überlegt gehandelt und ist blöderweise stur geblieben.

Jetzt ist er wieder in seinem Heimatort in Schummertal bei Olten in der Schweiz und dort ist es wie vorher. Im „Maison“ ist der Chef Pesche etwas grummelig, der Postbote (und Grämmchendealer) trinkt wie immer dort seinen Kaffee und der Goalie trinkt aus Gewohnheit auch einen Kaffee mit Schuss mit.
Die Regula bedient im „Maison“ und die Regula hat es dem Goalie angetan. Irgendwie mag er sie, aber sie hat ja einen Freund, den Buddy und der lässt sich ja nicht so einfach wegzaubern – obwohl der Goalie das gerne täte, denn der Buddy ist schon etwas grober und seiner Ansicht nach nicht der Richtige für die Regula. Und das wär´ der Goalie eben gern: Der Richtige.
Aber er ist halt so, wie er ist: Redet sehr gerne und viel, interessiert sich für Details, die manchen nicht einmal auffallen und er ist noch etwas: Etwas naiv. Und gutgläubig. Aber nach diversen Ereignissen muss auch der Goalie feststellen, dass seine Freunde vielleicht die Sache mit der Freundschaft nicht so genau nehmen, wie er es tut. Und langsam dämmert es ihm, dass seine Freunde ihn damals, bevor er in den Knast gekommen ist, vielleicht ganz dreist reingelegt haben….tja und da kommt der Goalie doch arg ins Grübeln…
„Der Goalie bin ich“ ist in einem wunderbaren Tonfall geschrieben. Geschrieben wie gedacht, wie der Goalie denkt eben. Und das ist richtig toll, denn es lässt einen direkt spüren, wie das ist, wenn man die ganze Zeit an das Gute glaubt, selbst im Gefängnis, obwohl man weiß, dass es eigentlich nicht Recht ist, was einem da geschehen ist und dass man trotzdem auf seine Freunde kein Haar kommen lässt, obwohl die dafür verantwortlich sind, dass man einsitzt.
Und wie man dann so langsam versteht, Moment mal, ich war die ganze Zeit loyal und die, die haben mich reingelegt…das spürt man wirklich am eigenen Leibe, wie es so langsam „klick“ macht.
Ich habe mir die ganze Zeit gewünscht, dass der Goalie mal Glück hat – verdient hätte er es. Ob er es haben wird? Je nun, man wird sehen…tja, der Goalie.


ISBN:   978-3-0369-5918-4
Verlag: Kein & Aber
Preis: 9,90 €


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David Nicholls: „Drei auf Reisen“

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Douglas ist Mitte 50, arbeitet in einem Biologielabor und ist mit sich eigentlich ganz zufrieden. Seine Frau Connie ist ganz anders als Douglas: Eher eine Künstlernatur. Sohn Albie (der bald 18 wird und schwer in der Pubertät steckt) kommt mehr nach seiner Mutter und wird bald aus seinem Elternhaus ausziehen.
Soweit ist also alles in Ordnung….zumindest bis zu dem Morgen, an dem Connie Douglas eröffnet, dass sie ihn, wenn Albie aus dem Haus ist, verlassen möchte. Denn das Projekt Kind sei ja nun beendet.
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Robert Seethaler: „Die Biene und der Kurt“

Die_Biene_und_der_KurtRobert Seethaler kennen Sie vielleicht von seinem Erfolgsbuch „Der Trafikant“. Dies ist eines seiner frühen Werke und es ist ganz anders.

Die Biene ist sechzehn und lebt in einem katholischen Mädchenpensionat und ist eher praktisch als theoretisch veranlagt. Die Biene hat keine Lust mehr und haut einfach ab. Das geht fix.
Der Kurt ist ein abgehalfterter Elvis-Verschnitt, der schon bessere Tage gesehen hat und von Dorfkneipe zu Dorfkneipe tingelt. Mit eher mäßigem Erfolg. Zugegeben.
Da treffen die Biene und der Kurt aufeinander und tingeln eben zusammen. Das ist prima.

Für mich ist „Die Biene und der Kurt“ eines der besten Bücher des Jahres. Seethaler hat eine Sprache, die einfach genial ist. Ich habe geschlagene zwei Wochen an diesem schmalen Buch gelesen, denn ich wollte mir jeden einzelnen Satz auf der Zunge zergehen lassen und bloß keinen einziges Wort verpassen.

Zugegeben, es ist etwas anders und es empfiehlt sich mal reinzulesen, einfach, um mal einen Eindruck vom Schreibstil zu bekommen, den ich jedenfalls richtig klasse finde.

Schließlich an dieser Stelle noch ein Dankeschön an meine Kollegin, ohne deren Empfehlung ich niemals zu diesem Buch gegriffen hätte.
Was wäre mir da entgangen!


ISBN: 978-3-0369-5915-3
Verlag: Kein & Aber
Preis: 9,90 €


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