Susanne Röckel: „Der Vogelgott“

Susanne Röckel: „Der Vogelgott“

Mystische Spannung, drei dicht verwobene Erzählstränge und eine poetische Sprache machen dieses literarische Werk zu etwas ganz Außergewöhnlichem.
(mehr …)

Deutscher Buchpreis 2018: Die Longlist – Eine Rezensionsübersicht

Deutscher Buchpreis 2018: Die Longlist – Eine Rezensionsübersicht

Da ist sie nun endlich, die Longlist des Deutschen Buchpreises 2018.
Im Folgenden habe ich eine Übersicht der bisherigen Rezensionen (nebst Leseproben) zu den jeweiligen Titeln zusammengestellt, die keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und die ich nach und nach ergänzen werde.
(mehr …)

Maxim Biller: „Sechs Koffer“

Maxim Biller: „Sechs Koffer“

Man kann von Maxim Biller halten, was man will – schreiben kann er.
Nicht nur ich bin beeindruckt und begeistert, sondern wohl auch die Jury des Deutschen Buchpreises 2018. „Sechs Koffer“ steht auf der Longlist und das freut mich sehr.
(mehr …)

Deutscher Buchpreis 2017: Die Longlist – Ein Kommentar

Deutscher Buchpreis 2017: Die Longlist – Ein Kommentar

Vor ein paar Tagen noch habe ich zu mir gesagt, dass ich mich über die diesjährige Longlist nicht aufregen werde – egal, wie sie auch aussehen wird.
Dann wurde sie veröffentlicht und da ist es dann eben doch passiert. 
(mehr …)

Deutscher Buchpreis 2016 – Die Longlist: Eine Rezensionsübersicht

Deutscher Buchpreis 2016 – Die Longlist: Eine Rezensionsübersicht

Die Longlist und ich werden in diesem Jahr leider nicht warm miteinander. Und ich habe es versucht, wirklich. Nach meiner anfänglichen Entrüstung über die Auswahl dachte ich mir, dass die Liste vielleicht doch so einige Schätze bergen könnte und habe mir drei Titel ausgesucht, die ich gerne lesen wollte.

(mehr …)

Gertraud Klemm: “Aberland”

Gertraud Klemm: “Aberland”

Elisabeth ist 58 Jahre alt und Hausfrau. Ihr Mann Kurt wird nun in Rente gehen und Elisabeth meint, dass er so seine Probleme damit haben wird, nicht mehr ständig das Handy neben der Zeitung beim Frühstück liegen zu haben, weil ja jemand aus dem Büro anrufen und er dringend gebraucht werden könnte.
Durch was wird er in Zukunft Erfolge und damit Zufriedenheit bekommen? Man wird sehen.
(mehr …)

Heinz Helle: “Eigentlich müssten wir tanzen”

Heinz Helle: “Eigentlich müssten wir tanzen”

Im Tal brennen die Häuser. Überall stehen verlassene Autos und tote Menschen liegen auf den Straßen. Die fünf Freunde, die gemeinsam ein Wochenende auf einer Berghütte verbringen, verstehen die Welt nicht mehr.
Für den Verstand ist der Anblick des apokalyptischen Szenarios zu viel – man kann es auch nicht verstehen.
Die Welt steht still. Es gibt keinen Strom mehr. Es ist sehr kalt. Und daran wird sich nichts mehr ändern.
(mehr …)

Valerie Fritsch: “Winters Garten”

Valerie Fritsch: “Winters Garten”

“Winters Garten” – das ist Antons Garten, in dem er seine Kindheit verbringen durfte. Hohe Gräser, Teerosen, grüne Äpfel an dem Bäumen – es scheint das Paradies zu sein. Alleine ist Anton nie, denn im Haus leben viele Menschen der Großeltern – Generation und viele Kinder, viele Spielgefährten. Auch der Tod gehört zum Leben im Garten dazu: “Starb jemand, standen sie nachts gemeinsam im Garten und sahen himmelwärts zu den Sternen, und es war, als ob durch den Riss des Todes die Zurückgebliebenen dem Toten ins Universum hinterherschauten.”.
(mehr …)

Jenny Erpenbeck: „Gehen, ging, gegangen“

Jenny Erpenbeck: „Gehen, ging, gegangen“

Richard ist emeritierter Altphilologe und wohnt in Berlin. Seine Frau ist vor fünf Jahren gestorben, Kinder hat er keine, aber eine Handvoll Freunde mit denen er sich ab und an trifft. Richtig unglücklich scheint er nicht zu sein.

Was ihm vielleicht fehlt, ist eine Aufgabe im Leben. “Er weiß nicht, wie lange es dauern wird, bis er sich daran gewöhnt hat, Zeit zu haben. Sein Kopf jedenfalls arbeitet noch, so wie immer. Was fängt er jetzt mit dem Kopf an? […] Auch das, was man Bildung nennt, alles, was er weiß und gelernt hat, ist von nun an nur noch sein Privateigentum.”
(mehr …)

Anke Stelling: “Bodentiefe Fenster”

Anke Stelling: “Bodentiefe Fenster”

Dieses Buch könnte auch “Das große Grübeln” heißen, denn das ist es, was Sandra von morgens bis abends tut: Grübeln und sich Sorgen machen.

Aber der Reihe nach: Sandra ist um die vierzig Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in einem selbstverwalteten Gemeinschaftswohnprojekt im Prenzlauer Berg in Berlin.
Richtig glücklich scheint sie dort aber nicht zu sein.
(mehr …)

Archive