Leila Slimani: “Dann schlaf auch Du”

Leila Slimani: “Dann schlaf auch Du”

Da Frankreich 2017 Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, erscheinen dieser Tage viele Romane französischer Schriftsteller in deutscher Sprache.
Darunter ist auch dieses Werk, für das Leila Slimani mit dem wichtigsten Literaturpreis Frankreichs ausgezeichnet worden ist: Dem Prix Goncourt.

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Anna Enquist: “Streichquartett”

Anna Enquist: “Streichquartett”

Anna Enquists Stärke ist, ihre Charaktere psychologisch bis ins Kleinste auszuloten. Genau dies gelingt ihr in “Streichquartett” aufs Neue.
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Die Literatur-Beilage der ZEIT zur Leipziger Buchmesse 2016

Die Literatur-Beilage der ZEIT zur Leipziger Buchmesse 2016

Zweimal im Jahr erscheint, jeweils zur Buchmesse, die Literatur-Beilage der Zeit, auf die ich mich immer sehr freue. In dieser Ausgabe befindet sich zum Beispiel ein sehr lesenswerter Beitrag über den Autor Nis-Momme Stockmann, dessen Buch „Der Fuchs“ für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert gewesen ist.
Aber natürlich dreht es sich in dieser Beilage vor allem um die Neuerscheinungen in diesem Frühjahr.
Auf einige davon bin ich sehr neugierig und ein paar habe ich bereits gelesen:
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Juli Zeh: “Unterleuten”

Juli Zeh: “Unterleuten”

Sechs Tage bin ich nun vollkommen abgetaucht in “Unterleuten”, einem kleinen Dorf in Brandenburg, in welchem es keine Geschäfte, keinen Arzt, keine Post und keinen Bahnhof, sondern nur ein kleines Lokal gibt. In genau diesem wird den Unterleutnern ein Projekt vorgestellt, welches die Dorfgemeinschaft spalten und verheerende Folgen für das Leben miteinander haben wird.
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Monatsrückblick – Januar 2016

Monatsrückblick – Januar 2016

Eines meiner Jahreshighlights habe ich schon gleich Anfang Januar gefunden, aber auch die anderen Titel brauchen sich nicht zu verstecken:
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Das Literarische Quartett – Die erste Sendung

Das Literarische Quartett – Die erste Sendung

1,07 Millionen Menschen haben gestern Abend das neue Literarische Quartett im ZDF gesehen. Für eine Sendung über Literatur ist das wirklich ordentlich, wie ich finde. Aber die Frage ist ja nicht das “Wieviel?”, sondern eher das “Wie war es?”
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Das neue Literarische Quartett

Das neue Literarische Quartett

Morgen Abend um 23 Uhr ist es soweit – die zu besprechenden Bücher sind bekannt, die Besetzung auch. Die Frage ist: Was erwartet uns da?

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich froh bin, dass noch ein Versuch gestartet wird, über Literatur im Fernsehen zu sprechen und zu diskutieren. Vor allem, nachdem der letzte Versuch, “Die Vorleser” mit Amelie Fried und Ijoma Mangold im Jahre 2010, nicht gerade von Erfolg gekrönt gewesen ist.
Dass der Sender diesem Format keine Premium Zeit wie 20:15 einräumt ist ja klar, dafür ist die Zielgruppe einfach nicht groß genug. 22 Uhr hätte ich toll gefunden, doch nun hat man sich auf 23:00 festgelegt, was zwar spät ist, aber man darf ja nicht vergessen, am Tag darauf haben wir Feiertag, also könnten wir uns ja alle eine Dosis Nachtliteratur vor dem Zubettgehen gönnen, denn am nächsten Tag können wir ja ausschlafen.

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Kristine Bilkau: „Die Glücklichen“

Kristine Bilkau: „Die Glücklichen“

Isabell und Georg sind beide Mitte dreißig, gut situiert und seit Kurzem Eltern.
Sohn Matti geht es prima und Isabell möchte nun nach einer längeren Pause wieder in ihren Job (sie spielt Cello in einem Musical-Orchester) einsteigen.
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Michael Wallner: „Die Frau des Gouverneurs“

Die Frau des Gouverneurs von Michael WallnerChristian ist es definitiv zu heiß auf Kuba. Er ist mit seiner Verlobten Carlotta ja auch nicht zum Vergnügen von Lübeck aus her gereist: Carlottas Vater ist Inhaber eines großen Stahlwerkes, für welches sie Schürfrechte für Nickel auf Kuba aushandeln soll.
Christian arbeitet als Chemiker ebenfalls für Carlottas Vater, aber seine beruflichen Fähigkeiten werden auf Kuba eigentlich nicht gebraucht.
Seine Funktion ist das Begleiten seiner zukünftigen Frau.
Die Beziehung der beiden ist eher freundschaftlicher, denn amouröser Natur, doch die beiden sind eigentlich ganz zufrieden, zumal sie es nicht anders kennen.
Bis Christian bei einem Abendessen – das dazu gedacht war sich bei den Amerikanern und dem kubanischen Gouverneur vorzutasten, wie denn bezüglich des angepeilten Nickelabbaus die Stimmung ist – die Frau des Gouverneurs kennen lernt und sich in sie verliebt…

Normalerweise bin ich ja nicht so der Typ für Liebesgeschichten, aber diese hier (die übrigens in den 20er Jahren spielt) hat mich prima unterhalten. Klar, es handelt sich hierbei nicht um einen Thomas Mann oder um einen Paul Auster, aber das muß es ja auch nicht. Ich habe „Die Frau des Gouverneurs“ Ruck-zuck gelesen gehabt und hatte beim Lesen einfach Spaß – und vor allem das karibische Setting fand ich sehr atmosphärisch.

Michael Wallner ist ja mit dem Buch: „April in Paris“ bekannt geworden. Dieses steht bei mir schon seit Längerem im Regal…und ich nehme mir hiermit fest vor, es jetzt mal endlich zu lesen!

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ISBN: 978-3-630-87389-3
Verlag: Luchterhand
Preis: 19,99 €


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