Mit meinen Monatsrückblicken bin ich zugegeben etwas hintendran, aber zum Glück werden Bücher ja nicht schlecht.
Dieser Monat war wieder etwas krimilastig, aber es ist auch ein Buch für Hundefans jeden Alters dabei. Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß.
Mein Lieblingstitel des Monats dürfte Euch bekannt vorkommen, denn er ist mein absolutes Highlight des Jahres 2025:
Petra Piuk: „Hotel Love“

Heute wird er sich Julia 2.0 erschaffen: Er hat sich für den Kurs (mit Rabattcode) “Wifey Material – so erschaffe ich die perfekte Ehefrau” angemeldet.
Die anderen Teilnehmer spielen mit der WIFEY App herum. Schieben den Regler der “BH-Größe” auf MAX. (Doppel D) und den für “Intelligenz” auf MIN.
Ein ehemaliger Teilnehmer hat bei letztgenannter Einstellung mal rechts und links verwechselt…und es bitter bereut. Also bitte liebe Männer, schön den Regler nach links ziehen und nochmal kontrollieren.
Roman ist der Einzige, der sich das Ebenbild einer “echten” Frau erschafft. Inklusive Sommersprossen – die kosten zwar extra, aber hey, das ist es wert!
Als Roman Julia 2.0 zum ersten Mal sieht, ist er begeistert. Sie ist perfekt. Sie zieht an, was er will, trägt keine Turnschuhe, sondern hohe Stilettos und…Moment….hat Julia 2.0 da etwa mit dem Seminarleiter intensivere Blicke ausgetauscht?!?!?!? Geht das jetzt schon wieder los?!?!?!?!
Ein neues Buch von Petra Piuk ist für mich ein Ereignis. Vor einigen Jahren habe ich “Toni und Moni” gelesen und seitdem bin ich ein Piuk-Fan. “Lucy fliegt” fand ebenso genial. Dass es Piuk–Nachschub gibt, habe ich vor zufällig erfahren und ohne auf den Inhalt zu schauen, war klar: Das wird super. Und so ist es auch.
Wer mal Bock auf was anderes hat: Bitte mal reinlesen. Oder ganz lesen. Geht auch ohne Rabattcode 😉 .
Maria Kubica: „Local Woman missing“

Gut, dass Meredith nicht da ist, ist nicht ganz so abwegig, denn sie arbeitet als Doula (eine Geburtshelferin, die Schwangere unterstützt) und eine Geburt kann ja zu jeder Zeit losgehen.
Aber seit vor ein paar Wochen eine junge Frau aus der Nachbarschaft spurlos verschwunden ist, macht Josh sich noch mehr Sorgen um die Sicherheit seiner Frau.
Es stellt sich schließlich heraus, dass es heute keinen Einsatz für Meredith gegeben hat – und wo Delilah steckt, weiß auch niemand. Natürlich fällt der Verdacht auf den Ehemann, aber niemand kann Josh etwas nachweisen.
Elf Jahre später kommt aus dem Nichts ein Anruf der Polizei: Delilah wurde gefunden….
Die Autorin sagte mir nichts, aber der Klappentext klang nicht verkehrt. Meine Erwartungen waren nicht hoch, desto größer war meine Überraschung, dass “Local Woman Missing” wirklich spannend zu lesen ist. Die sich abwechselnden Perspektiven und Zeitebenen bringen Tempo ins Geschehen und ich glaube, dass dieser Krimi prima für alle ist, denen z.B. Romy Hausmanns “Liebes Kind” gefallen hat. (Ah, ein Hinweis noch: Wer gerade schwanger ist, sollte vielleicht etwas anderes lesen. )
Lisa Jewell: “Weil niemand sie sah”

Des Öfteren ertappt Laurel sich bei dem Gedanken, weshalb ausgerechnet Ellie verschwinden musste und nicht Hanna, ihre andere Tochter.
Ellie ist nie wieder aufgetaucht und die Polizei hat den Fall zu den Akten gelegt. Laurens Ehe zerbrach und mit ihren beiden Kindern (Lauren hat noch einen Sohn) hat sie wenig Kontakt.
Der Gedanke, sich mit einem anderen Mann einzulassen, ist Laurel nie gekommen. Dann lernt sie Floyd kennen. Er ist locker, sympathisch und endlich scheint etwas in ihr Leben zurückzukehren, was sie so lange nicht mehr empfunden hat: Freude. Floyd ist geschieden und hat zwei Töchter.
Als sie zum ersten Mal bei ihm eingeladen ist und ihr seine 9jährige Tochter Poppy die Tür aufmacht, ist sie auf alles gefasst, aber darauf nicht: Poppy sieht aus wie ihre eigene Tochter Ellie….
Auf diesen Krimi bin ich gestoßen, als ich auf der Suche nach Krimis durch Instagram gescrollt bin. Der Plot klang interessant und nachdem ich die gesamte Leseprobe gelesen habe, musste ich dringend wissen, wie es weitergeht.
Ich fand diesen Psychothriller gut, aber nicht überragend. Wahrscheinlich liegt das aber daran, dass ich einfach schon viel zu viele Krimis, True-Crime-Magazine etc. in dieser Richtung gelesen habe.
Megan Lally: “That’s Not My Name”

Die Tatsache, dass er sie nachts alleine nach Hause gehen ließ, lastet schwer auf ihm. Alle sind überzeugt, dass Drew etwas Schlimmes getan hat. Auch der Sheriff, denn es gibt keinen anderen Verdächtigen.
Alles, was Drew sagt, um sich zu entlasten, wird gegen ihn verwendet. Deshalb sagt er jetzt nichts mehr.
Und beschließt zu handeln.
Zeitgleich sitzt Mary mit ihrem Vater in einer Hütte in den Bergen. Er hat sie gerade von der Polizeiwache abgeholt, denn sie hatte einen Unfall.
Sie kann sich zwar an diesen nicht erinnern (und auch nicht an ihren eigenen Namen), aber die Erinnerungen werden schon noch kommen. Ihr Vater ist sich da sicher und das Wichtigste ist jetzt, dass Mary sich erholt.
Er erzählt ihr von ihrem gemeinsamen Leben, davon, dass sie Zuhause unterrichtet wird und dass sie bald in ihre normale Wohnung zurückziehen werden. Diese wird gerade renoviert.
Aber für Mary fühlt sich irgendetwas falsch an. Sie weiß nur noch nicht, was es ist..
Ich habe schon eine ganze Weile keinen Jugendbuch-Krimi mehr gelesen und über “That’s not my name” hatte ich nur Gutes gehört.
Das hat sich nun bestätigt. Ein spannender Krimi, den ich in zwei Tagen weggelesen habe.
Ich muss aber hinzufügen, dass ich dieses Buch dafür, dass es ab 14 Jahren empfohlen wird, schon ganz schön heftig fand. Besonders den Showdown, der es definitiv mit jedem Psychothriller aus dem Erwachsenenbereich aufnehmen kann. Er hat mich ein bisschen an die Thriller von Mary Higgins Clark erinnert.
Drew Daywalt: „Alle nennen mich Nein-Sam“

Dass die Familie nicht so begeistert über diese Dankbarkeitsbekundung ist, versteht Nein-Sam allerdings nicht. Und auch nicht, warum sie immer mit ihm spazieren gehen wollen. Was soll er denn da draußen?
Was? Jetzt wollen sie schon wieder mit ihm raus? Schnell nochmal auf den Kackteppich machen. Sicher ist sicher, man weiß ja nie, wie lange so ein Spaziergang dauert…
Eine echte Katze gibt es in Nein-Sams neuem Zuhause auch. Doch leider ist sie gar nicht so, wie die Katzen, die Sam im Fernsehen gesehen hat. Sie hat keine Superkräfte und keinen Raketenantrieb. Sie kann nur eines sagen: “Miau”.
Warum musste ausgerechnet hier ein so dummes Exemplar dieser Gattung wohnen…
Ich hatte so viel Spaß mit diesem Buch! “Nein-Sam” ist davon überzeugt, ein Mensch zu sein und auf die Nacktaffenwesen in seinem Zuhause aufzupassen. Und sie vor vielen Gefahren zu beschützen. Zum Beispiel vor der HIRNSCHMELZENDEN HITZEKNONE (dem Föhn).” Na warte, Dich erledige ich!!!”
Neben all den witzigen Dingen, geht es hier aber auch darum, wie es ist, nach einem Umzug neue Freunde zu finden und darum, dass man sich bei einer ersten Wahrnehmung auch täuschen kann.
Toll!!
Für alle ab 8-99 Jahren.
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