David Nicholls: „Drei auf Reisen“

David Nicholls: „Drei auf Reisen“

Douglas ist Mitte 50, arbeitet in einem Biologielabor und ist mit sich eigentlich ganz zufrieden. Seine Frau Connie ist ganz anders als Douglas: Eher eine Künstlernatur. Sohn Albie (der bald 18 wird und schwer in der Pubertät steckt) kommt mehr nach seiner Mutter und wird bald aus seinem Elternhaus ausziehen.
Soweit ist also alles in Ordnung….zumindest bis zu dem Morgen, an dem Connie Douglas eröffnet, dass sie ihn, wenn Albie aus dem Haus ist, verlassen möchte. Denn das Projekt Kind sei ja nun beendet.

Nun ist es allerdings so, dass der letzte gemeinsame Familienurlaub bereits geplant ist: Eine „Grand Tour“ durch die bedeutendsten Städte Europas.
Sowas kann man ja nicht einfach absagen und Connie erklärt sich auch bereit mitzufahren, während Douglas plant auf diesem Trip seine Ehe zu retten und seinem Sohn näher zu kommen.

Auf dieser Reise lernen wir nicht nur Douglas, Connie und Albie richtig gut kennen, wir erfahren auch in vielen Rückblicken, wie Connie und Douglas sich kennen gelernt haben, was sie miteinander durchgemacht haben, was sie verbindet und worüber sie sich uneinig sind, wie zum Beispiel Douglas´ sehr akribische Reiseplanung, weshalb es zu sehr komischen Situationen kommt, die wir alle kennen.

Und genau das ist das Schöne in diesem Buch. Ich habe ganz oft gedacht: Das kenne ich!
Ich habe viel gelacht, hatte einige melancholische Momente und besonders eines ist an diesem Buch so wunderbar: Jedes Mal, wenn es zum Weiterlesen aufgeschlagen habe, hat es sich so angefühlt, als würde ich nach Hause kommen. Und das passiert mir wirklich selten.

Nur so am Rande: Mit „Drei auf Reisen“ war David Nicholls übrigens auch für den Booker-Prize nominiert!

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ISBN: 978-3-0369-5933-7
Verlag: Kein & Aber
Preis: 14,00 


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