Monatsrückblick Mai 2015

SAM_4595In diesem Monat habe ich drei Bücher entdeckt, die mich wirklich begeistern konnten. Was sie gemeinsam haben: Es sind Bücher amerikanischer Autoren  – und gleich der erste Titel von T.C. Boyle war ein absolutes Highlight:

 

 

 

 

T.C. Boyle: “Hart auf hart”
Absoluter Freiheitsanspruch und Verfolgungswahn – darum geht es in diesem großen Amerika-Roman, von dem ich vollkommen begeistert bin. Ein Knaller!
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Susan Juby: “Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen” (Jugendbuch)
Drei Highschoolkids beschließen jede Woche einer Person in der Schule etwas zu fragen, was alle brennend interessiert, was aber keiner zu fragen wagt.
Klang sehr gut, hat mich brennend interessiert. Leider hatte ich dann das Gefühl, dass die Personen zu gewollt originell angelegt sind, weshalb ich die Lektüre leider abgebrochen habe.

Mary Miller: “Süßer König Jesus”
Jess und ihre Schwester fahren mit ihren Eltern nach Kalifonien. Jess sucht die Liebe, ihre Schwester ist schwanger und die Eltern missionieren.
Amerika-Romane liegen mir sehr – leider habe ich den Fehler begangen, diesen direkt nach “Hart auf hart” zu lesen. Gegen diesen Vorgänger kam “Süßer König Jesus” einfach nicht an, obwohl es ein wirklich gutes Buch ist. Anders und leiser. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Salinger-Fans begeistert sein werden.

Barry Jonsberg: “Flieg so hoch Du kannst” (Jugendbuch)
Bei Holly und ihrer Mutter zieht Cassie ein, die im Rollstuhl sitzt und nicht sprechen kann. Holly ist alles andere als begeistert.
Jonsberg hat mit “Das Blubbern von Glück” ja ein hinreißendes Buch geschrieben und ich denke, dass meine Erwartungen bei diesem Titel einfach zu hoch waren – leider habe ich es nicht zu Ende gelesen.

Jenny Offill: “Amt für Mutmaßungen”
Das Leben einer Schriftstellerin in New York – hier stecken hinter jedem einzelnen Satz ganze Geschichten.
Sehr beeindruckend!
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Anne Tyler: “Der leuchtend blaue Faden”
Abby und Red werden älter und die Sorgen um die Kinder werden nicht kleiner. Die Sorgen der Kinder um die Eltern allerdings auch nicht.
Ein fein beobachtetes Familienportrait von großer Intensität.

PS: Bei Murakami bin ich in den letzten Zügen und werde berichten, sobald ich die Lektüre beendet habe.

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