Monatsrückblick – Januar 2020

Monatsrückblick – Januar 2020

Da ich im Dezember berufsbedingt ausschließlich Kinder- und Jugendbücher gelesen habe, habe ich mich im Januar davon “erholt” und mich der Erwachsenenliteratur gewidmet.
Ich hatte mich sehr darauf gefreut, doch irgendwie konnte mich bis zum dritten Roman des Jahres nichts wirklich begeistern:

Caroline Corcoran: “Die Nachbarin”

Lexie lebt in London in einem anonymen Hochhaus. Nach außen hin scheint ihr Leben perfekt zu sein, doch das täuscht. Sie ist eifersüchtig auf das ausschweifende Leben ihrer Nachbarin Harriet, die sie heimlich durch die Wand belauscht.
Harriet feiert wirklich fast jeden Tag eine Party. Ihr Leben scheint voller Abenteuer zu sein. Doch wenn sie alleine ist, muss sie sich eingestehen, dass sie sich nichts sehnlicher wünscht, als das Leben ihrer Nachbarin Lexie, die sie heimlich durch die Wand belauscht…

Erscheint im August 2020.

Evelyn Waugh: “Gilbert Pinfolds Höllenfahrt“

Gilbert Pinfold ist Schriftsteller und wird von diversen Krankheiten geplagt. Sein Arzt rät ihm zu einer Reise mit dem Schiff in die Tropen, zumal das Klima dort gut für die Gesundheit ist.
Auf dem Schiff ist es jedoch sehr merkwürdig. Gilbert kann von seiner Kabine aus hören, was in allen Räumlichkeiten passiert und anscheinend ist der so sympathische Kapitän ein Mörder…

Ich liebe Evelyn Waughs Romane. Doch mit diesem bin ich nicht warm geworden.
Schade.

Lisa Taddeo: “Drei Frauen”

Lisa Taddeo hat über acht Jahre hinweg drei verschiedene Frauen begleitet und ihre Geschichte aufgeschrieben.
In Amerika wurde “Three Women” mit Begeisterung aufgenommen und unter anderem als Buch über weibliche Lust und Macht gefeiert.
Ich habe einen vollkommen anderen Roman gelesen. Einen Roman über drei Frauen, die sowohl emotional, als auch sexuell von Männern abhängig und alles andere als selbstbestimmt und stark sind.
Einen Roman über drei Frauen, deren jeweilige Geschichte mich bewegt hat und den ich nicht aus der Hand legen konnte.

Claire Adam: “Goldkind”

Clyde lebt mit seiner Frau und seine Zwillingen Paul und Peter in einem kleinen Ort auf Trinidad. Mit Peter ist alles in Ordnung, er ist ein Überflieger. Paul jedoch ist schwierig. Das Lernen fällt ihm schwer und am liebsten würde er einfach irgendwo arbeiten gehen.
Aber seine Mutter möchte, dass die Zwillinge nicht getrennt werden und so muss Paul zusammen mit Peter weiter zur Schule gehen.
Widerspruch wird nicht geduldet, denn beide Kinder wissen, dass ihr Vater alles tun würde, damit aus seinen Kindern etwas wird.
Bzw. aus Peter…

Ein tolles, spannendes Buch!
Ich finde es allerdings schade, dass der Klappentext so viel verrät. Das hätte nicht sein müssen.

Jamie Oliver: “Jamie kocht Italien”

Durch Jamie Olivers “5-Zutaten-Küche” bin ich überhaupt erst zum Kochen gekommen.
Dies ist das zweite Oliver-Kochbuch, das ich mir gekauft habe. Alle Rezepte die ich bisher ausprobiert habe, waren richtig lecker.
Im Sommer werde ich auf jeden Fall wieder Jamies Kaffee-Granita (eine Art sizilianisches Sorbet bzw. Eis) zubereiten – sie war nämlich sehr erfrischend!


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