Weihnachtsgeschenktipps meiner Kolleginnen und mir // 2019

Weihnachtsgeschenktipps meiner Kolleginnen und mir // 2019

Auch in diesem Jahr habe ich meine Kolleginnen nach Weihnachtsgeschenkideen gefragt und wieder so viele tolle Tipps bekommen.

Weihnachten kann kommen!

Silvias Empfehlung:
Doris Dörrie: „Leben, schreiben, atmen – Eine Einladung zum Schreiben“

“Proust nacheifern? Nur zu. Warum nicht?!” sagt Doris Dörrie und regt uns damit an, doch selbst einmal zur Feder zu greifen.
Für Regisseurin und Autorin ist das Schreiben eine Möglichkeit sich selbst besser kennenzulernen und intensiver zu leben.

In “Lesen, schreiben, atmen” zeigt uns Doris Dörrie am eigenen Beispiel, wie das mit dem Schreiben funktioniert und lässt uns gleichzeitig an ihrer eigenen Biografie teilhaben.
Dabei geht es nicht darum, dass alles perfekt ausformuliert ist, sondern vor allem darum anzufangen und draufloszuschreiben. Intuitives Schreiben ist angesagt, wobei man diese Methode gerne auf andere kreative Arbeiten anwenden kann.

Des Weiteren macht Doris Dörrie uns Mut, frei zu assoziieren und sagt zum Beispiel dass sie, wenn sie nicht mehr weiter weiß, an etwas Schönes denkt und dann eben darüber schreibt. Über Schokolade zum Beispiel.
Im nächsten Kapitel folgt dann ihr Text über Schokolade.

“Spannend wie ein Krimi!” sagt Silvia.

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Marens Geschenktipp:
Natural History Museum, (Hrsg.): „Naturerkundungen mit Skizzenheft und Staffelei“

Wie faszinierend ist es doch, die Welt durch die Augen der frühen Forscherinnen und Forscher zu entdecken, die das damalige Wissen infrage stellten und den heutigen Naturwissenschaften den Weg geebnet haben.

23 Porträts berühmter Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der Schmetterlinkskundlerin Margaret Elizabeth Fountaine, des Forschers Charles Darwin oder des Naturforschers William Bartram sind in diesem Buch zu finden, aber nicht nur das.
Das Besondere (bzw. das besonders Schöne) sind hierbei die wunderbaren Illustrationen, die Auszüge aus diversen Skizzenheften und die Abbildung der Gemälde, die aus dem Archiv des Natural History Museums in London stammen.

Ein Augenschmaus!

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Inges Tipp:
Debbie Harry: „Face it – Die Autobiografie“

Debbie Harry, die Kultsängerin der Band Blondie, hat wahrlich viel zu erzählen. Unter anderem vom Studio 54, von ihrer Freundschaft mit Andy Warhol und natürlich von ihrer Musik- und Schauspielkarriere.
Sie revolutionierte das Frauenbild in der Musikbranche der 70er Jahre und wurde zum Inbegriff der selbstbestimmten, starken Frau, die gleichzeitig sexy ist.
Durch diese Haltung ebnete sie anderen Künstlerinnen (wie zum Beispiel Madonna) den Weg.
Nachdem sie uns jahrzehntelang eher auf Abstand gehalten hat, ist sie nun da: Ihre Autobiografie. Endlich!
Liebe Inge,

ich kannte zwar den Bandnamen Blondie und die Songs, aber ich muss gestehen, dass ich nie auf die Idee gekommen wäre, Debbie Harrys Biografie zur Hand zu nehmen.
Gerade habe ich jedoch die ersten Seiten gelesen und bin begeistert. Das muss ich lesen!
Ohne Dich wäre ich nicht darauf aufmerksam geworden.
Danke dafür!

Viele Grüße,
Friederike

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Antje empfiehlt:
Rafik Schami: „Die geheime Mission des Kardinals“

In einem Fass Olivenöl, das der italienischen Botschaft in Damaskus angeliefert wird, befindet sich nicht das erwartete Produkt, sondern ein toter Kardinal.
Dieser Fall zwingt den syrischen Kommissar Barudi und den italienischen Kommissar Mancini zur Zusammenarbeit und schon bald stellen die beiden fest, dass beide Seiten eine Gemeinsamkeit haben: Die Korruption…

“Rafik Schami hat einen tiefen, ruhigen Kriminalroman geschrieben, der uns zu erklären versucht, warum die Situation in Syrien so ist, wie sie ist. Großartig!”, so Antje.

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Ninas Empfehlung:
Teddy Keen: „The Big Book of Adventure“

Wer der eigentliche Autor dieses Buchs ist, ist unklar, jedoch ist es ein Glück, dass Teddy Keen es “gefunden” hat.
Hier sind so viele Ideen, Ratschläge, Survival-Tipps ( wobei darum gebeten wird das Nähen einer Wunde mit den Beinen eines Tausenfüßlers nicht nachzumachen!) versammelt, dass man gar nicht anders kann, als raus zu gehen und eine eigene Expedition zu starten.

Die kurzen Erzählungen des unbekannten Autors und die vielen detailreichen und wirklich wunderbaren Illustrationen machen dieses Buch (das für alle Abenteurer von 8-99 geeignet ist) perfekt.

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Sigrid empfiehlt:
Matthias Brandt „Blackbird“

Das Matthias Brandt nicht nur ein hervorragender Schauspieler, sondern ein ebensolcher Schriftsteller ist, wissen wir seit seinem Geschichtenband “Raumpatrouille”, in welchem er uns von seiner Kindheit als Kanzlerkind erzählt.
Jetzt hat er seinen Debütroman geschrieben.

In “Blackbird” geht es um Motte, der in einer deutschen Kleinstadt in den 70er Jahren aufwächst und in ein und demselben Jahr erfährt, dass Trauriges und Fröhliches sehr nahe beieinander liegen können.

“Es ist einfach wunderbar, wie Matthias Brandt die Ambivalenz der Jugend und das Lebensgefühl der in den 60ern Geborenen trifft.
Unbedingt lesen!”, sagt Sigrid.

Das machen wir doch gerne!

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Mein Geschenktipp:
„Paper & Poetry 2020“

Mit Sprüchen, aber vor allem mit schönen Mustern begleitet uns dieser Kalender durch das Jahr 2020.
Ich glaube, ich brauche diesen Kalender auch dringend, denn aus den einzelnen Blättern kann man vieles basteln. Zum Beispiel sehr individuelle Briefumschläge, oder Karten, oder eine Dekoration für die Buchhandlung, oder, oder, oder…

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Lenas Tipp:
Neal Shusterman & Jarrod Shusterman:“Dry“

Eines Tages kommt das, was kommen musste. Auch wenn es bis dahin niemand wahrhaben wollte. Alyssa dreht den Wasserhahn auf und es kommt nichts heraus.
Nicht nur ihre geht es so, ganz Kalifornien ist ohne Wasser.
Aber die Regierung beruhigt die Bewohner in den Nachrichten. Man tue das Möglichste und bald wird wieder Wasser fließen.
Leider ist das gelogen. Die Situation spitzt sich zu…“Spannend und sehr realitätsnah!” sagt Lena und ich stimme ihr vollkommen zu, denn auch mich hat dieses Buch begeistert.Ab 14 Jahren.» zur Leseprobe

Marens Geschenktipp:
Richard Mabey, Judith Schalansky (Hg.): „Das Varieté der Pflanzen – Botanik und Fantasie“

Von jeher haben sich die Menschen (Naturwissenschaftler, Dichter, Denker…) mit den Pflanzen befasst. Man denke da nur zum Beispiel an den Physiker, Mathematiker und Astronomen Isaac Newton, der über die Gravitation zu sinnieren begann, als er 1660 im Garten saß und ein Apfel vom Baum fiel, oder an William Wordsworths Narzissengedicht aus dem Jahre 1804.

Der britische Schriftsteller Richard Mabey, der seit 2012 Mitglied der “Royal Society of Literature” ist, nimmt uns in diesem Buch mit auf eine hochinteressante Reise durch die Kultur- und Naturgeschichte der Pflanzen, die uns bewusst macht, dass diese Lebensform vor uns da war und uns alle überdauern wird.

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Mein Tipp:
Flix: „Faust – Der Tragödie erster Teil“

Flix´Version von Goethes “Faust” ist Kult!
Wahrscheinlich hätte ich diesen Comic nie gelesen, hätte ich ihn nicht geschenkt bekommen. An dieser Stelle: Vielen Dank an K. – das war eine prima Idee!
Ich habe so viel gelacht. Super!

Das perfekte Geschenk mit Witz – nicht nur für Abiturienten…!

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