#einkopfeinbuch – Weihnachtsgeschenktipps meiner Kolleginnen und mir

#einkopfeinbuch – Weihnachtsgeschenktipps meiner Kolleginnen und mir

Weihnachten rückt immer näher und ein Buch zu verschenken ist doch eigentlich immer eine gute Idee. Nur welches?
Ich habe meine Kolleginnen nach ihren Lieblingstipps gefragt und nun ist auch meine eigene Wunschliste länger geworden:

Giselas Empfehlung:
Theodora Bauer: “Chikago”

Feri und Kativa sind Halbschwestern und leben in den 20er Jahren an der Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Ihr großer Traum ist es, nach Amerika auszuwandern und dieser wird schneller Wirklichkeit, als sie es geplant hatten. Doch der Grund dafür ist weniger schön, denn sie wandern nicht aus, nein sie müssen fliehen, da der Mann, von dem eine der beiden schwanger ist, mehr oder weniger aus Versehen jemanden umgebracht hat.

Gisela ist beeindruckt: “Eine großartig erzählte Geschichte.”

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Silvias Krimitipp:
Daniel Silva: “Die Attentäterin”

Der legendäre Agent Gabriel Allon beschließt die Drahtzieher eines furchtbaren Bombenanschlag in Paris zu finden. Bald muss er feststellen, dass es nur eine Möglichkeit gibt, mehr über die Hintergründe zu erfahren: Er muss jemanden ins Terrornetzwerk einschleusen. Nur wen?

“In diesem Krimi wird die Entwicklung des Nahostkonflikts seit dem Irakkrieg im Schnelldurchlauf erklärt. Es ist ein dickes Buch, aber von vorne bis hinten spannend!”.

Danke für diesen Tipp Silvia – ich glaube, das muss ich auch lesen!

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Marens Empfehlung:
“Creative Extremes – Die unglaublichsten Kreativprojekte der Welt”

“Creative Extremes” zeigt, was im Kreativbereich bzw. in der Kunst möglich ist und was man zum Beispiel aus Blättern und Knöpfen alles machen kann.
Von beeindruckenden, riesigen Tieren aus Treibholz, über Häkelgraffiti bis hin zu Bildern aus Nägeln – dieses Buch ist der Wahnsinn und unglaublich inspirierend.

Zum Glück hat Maren dieses Buch entdeckt, denn sonst wäre es an mir vorbeigegangen.
Eine tolle Geschenkidee für alle kreativen Köpfe.

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Meine Weihnachtsempfehlung:
Alina Bronsky: “Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche”

Rosalinda ist 58 und jenseits des Urals aufgewachsen. Sie ist die Beste, die Tollste, kann alles und weiß alles.
Sie hat auch eine Tochter, die leider etwas dumm ist und Rosalinda fragt sich, von wem sie es denn haben könnte – von ihr selbst ganz sicher nicht.
Jedenfalls ist dieses dumme Kind plötzlich schwanger und da Rosalinda nicht bereit ist Großmutter zu werden (mit 58, wo kommen wir denn da hin!), versucht sie alles, dieses Kind loszuwerden. Was leider nicht klappt.
Als das Enkelkind auf die Welt kommt, ist da zum ersten Mal ein Mensch, der Rosalinda, so annimmt, wie sie ist.
Das hat sie jetzt auch noch nie erlebt…

Eines meiner ewigen Lieblingsbücher! Bereits nach dem ersten Satz war es mir nicht möglich, diesen Roman wegzulegen. Super!

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Julias Tipp:
Karin Kalisa: “Sungs Laden”

Ein kleiner vietnamesischer Laden mitten in Berlin sorgt dafür, dass sich die Menschen näher kommen. So spannen sich bald Bambusbrücken zwischen den Häusern und Parkwächter tragen mit Begeisterung Kegelhüte.

Das Besondere an diesem Buch ist, so Julia, dass Karin Kalisa absolut kitschfrei schreibt und dass man nach der Lektüre wieder Vertrauen in die Menschheit hat.

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Judiths Empfehlung:
Gusel Jachina: “Suleika öffnet die Augen”

Die tatarische Bäuerin Suleika hat ihrem dreißig Jahre älteren Mann vier Kinder geboren, doch keines hat überlebt. 1930 werden die beiden enteignet, denn sie sind “Kulaken” und dem sowjetischen Politbüro ein Dorn im Auge.

In diesem Roman erzählt Gusel Jachina davon, wie Suleika in einem Transport nach Mittelsibirien landet, der über ein halbes Jahr dauern wird.
Eindringlich und bildgewaltig beschreibt sie Suleikas Kampf ums Überleben – und wie diese starke Frau zu sich selbst findet.

“Großartig, intensiv und berührend.”, sagt Judith.

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Carolins Geschenktipp:
Jenny Offill und Chris Appelhans: “Lucky”

Das Hauptfigur dieses Bilderbuches, ein kleines Mädchen, möchte unbedingt ein Haustier. Doch ihre Mutter ist dagegen. Nachdem sie jedoch ein paar Tage lang von ihrer Tochter bearbeitet wurde, läßt sie sich zur Aussage hinreißen, dass das Kind ein Haustier haben könne, solange dieses nicht ausgeführt, gebadet, oder gefüttert werden müsse.

Das Mädchen recherchiert in diversen Lexika und drei Tage später wird ein Paket geliefert – mit einem Faultier, das das Mädchen Lucky nennt.
Und Lucky tut genau das, was von ihm erwartet wird: Rein gar nichts. Daher verliert er auch, als das Mädchen mit ihm Verstecken, oder Wettrennen spielen will.
Dann spielen sie zusammen Denkmäler – und das kann Lucky richtig gut!

Ein unglaublich tolles Bilderbuch, das zeigt, was wirklich wichtig ist – im Umgang mit anderen und auch mit sich selbst.

Ab 4 Jahren.

Mich hat Carolin mit ihrer Begeisterung für dieses Kinderbuch gleich angesteckt. Es ist so schön illustriert, witzig und außergewöhnlich – nicht nur für Kinder.

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Jenny Offill hat übrigens unter anderem auch den Roman “Amt für Mutmaßungen” geschrieben, der mich sehr beeindruckt hat.

Mein Bilderbuchtipp:
Michel Gay: “Eine Dose Kussbonbons”

Zeo, das kleine Zebra, fährt zum ersten Mal ins Ferienlager. Ganz alleine, ohne seine Eltern und wenn er ehrlich ist, so muss er zugeben, dass er schon ein bisschen Bammel hat.
Doch seine Eltern haben vorgesorgt und ihm eine Dose mit “Kussbonbons” gefüllt – kleine Zettel, auf die sie jeweils einen dicken Kuss gedrückt haben, damit Zeo diese im Notfall hervorholen kann und so geküsst wird.
Im Zug merkt Zeo schnell, dass auch den anderen Kinder etwas mulmig ist und verteilt seine Kussbonbons an sie – und findet so ganz schnell viele Freunde.

Ein ganz herziges Bilderbuch, das ich vor Jahren in der Schweiz entdeckt habe und das mich nach wie vor begeistert.

Ab 3 Jahren.

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Wer das kleine Zebra, wie ich, liebgewonnen hat, der wird sich freuen zu hören, dass es ein weiteres Buch mit Zeo in der Hauptrolle gibt. “Seid ihr schon wach?” heißt es und es ist genauso goldig.


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