Michael Wallner: „Die Frau des Gouverneurs“

Die Frau des Gouverneurs von Michael WallnerChristian ist es definitiv zu heiß auf Kuba. Er ist mit seiner Verlobten Carlotta ja auch nicht zum Vergnügen von Lübeck aus her gereist: Carlottas Vater ist Inhaber eines großen Stahlwerkes, für welches sie Schürfrechte für Nickel auf Kuba aushandeln soll.
Christian arbeitet als Chemiker ebenfalls für Carlottas Vater, aber seine beruflichen Fähigkeiten werden auf Kuba eigentlich nicht gebraucht.
Seine Funktion ist das Begleiten seiner zukünftigen Frau.
Die Beziehung der beiden ist eher freundschaftlicher, denn amouröser Natur, doch die beiden sind eigentlich ganz zufrieden, zumal sie es nicht anders kennen.
Bis Christian bei einem Abendessen – das dazu gedacht war sich bei den Amerikanern und dem kubanischen Gouverneur vorzutasten, wie denn bezüglich des angepeilten Nickelabbaus die Stimmung ist – die Frau des Gouverneurs kennen lernt und sich in sie verliebt…

Normalerweise bin ich ja nicht so der Typ für Liebesgeschichten, aber diese hier (die übrigens in den 20er Jahren spielt) hat mich prima unterhalten. Klar, es handelt sich hierbei nicht um einen Thomas Mann oder um einen Paul Auster, aber das muß es ja auch nicht. Ich habe „Die Frau des Gouverneurs“ Ruck-zuck gelesen gehabt und hatte beim Lesen einfach Spaß – und vor allem das karibische Setting fand ich sehr atmosphärisch.

Michael Wallner ist ja mit dem Buch: „April in Paris“ bekannt geworden. Dieses steht bei mir schon seit Längerem im Regal…und ich nehme mir hiermit fest vor, es jetzt mal endlich zu lesen!

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ISBN: 978-3-630-87389-3
Verlag: Luchterhand
Preis: 19,99 €


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