Noch mehr Weihnachtsgeschenktipps meiner Kolleginnen und mir // 2020

Noch mehr Weihnachtsgeschenktipps meiner Kolleginnen und mir // 2020

Meine Kolleginnen hatten so viele tolle Tipps, dass ich mich entschlossen habe, einen zweiten Beitrag zum Thema “Weihnachtsgeschenkideen” zusammenzustellen.
Außerdem habe auch ich noch ein paar Bücher entdeckt, die ich toll finde und auf die ich unbedingt hinweisen möchte.

Viel Spaß beim Stöbern!

Julias Geschenktipp:
Dirk H. Lorenzen: “Hubble – Atemberaubende Bilder aus dem All”

Als das Weltraumteleskop Hubble 1990 im All ausgesetzt wurde, war schnell klar, dass das ganze Projekt nicht so lief, wie man sich das vorgestellt hatte.
Der Sinn und Zweck war ja, Bilder aus dem Weltraum zu bekommen.
Man bekam auch welche. Allerdings waren diese unscharf.
Na toll…

Zum Glück konnte der Fehler drei Jahre später korrigiert werden und so können wir seitdem unglaubliche Bilder aus dem Weltraum bestaunen.

Dieses Buch ist eine wunderbare Mischung aus der Entstehungsgeschichte des Weltraumteleskops und seiner Bilder. Des weiteren bietet es sehr interessante wissenschaftliche Erklärungen der Formationen, die auf den Fotos zu sehen sind.
Besonders die sogenannten “Säulen der Schöpfung” haben es mir angetan. Eine schlichtweg fantastische Aufnahme.
Man muss sich beim Blättern in diesem Buch immer eins vor Augen halten: Das alles, diese sonderbaren, faszinierenden Gebilde, gibt es da draußen wirklich.
Großartig!

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Mein Geschenktipp:
Mackenzi Lee: „Eine Weltgeschichte in 50 Hunden“

Als ich in diesem Jahr für das Weihnachtgeschäft nach besonderen Titeln für unseren Hobby, Tier- und Naturbereich recherchierte, stieß ich auf dieses Buch.
Ich glaube, dass es nicht nur für Hundefans interessant ist. Ich zum Beispiel bin ja eher der Katzentyp und habe mich trotzdem gleich festgelesen.

Mackenzi Lee führt uns auf eine ganz andere, erfrischende Art durch die Weltgeschichte. Wir erfahren so, dass die Ägypter nicht nur Katzen, sondern auch Hunde-affin waren.
Man denke da nur zum Beispiel an den Gott Anubis, der mit dem Kopf eines Schakals dargestellt wird.

Hunde kommen in den Mythen vieler Kulturen vor. In der chinesischen Mythologie gibt es zum Beispiel die Legende von Panhu.
Es gibt viele Varianten der Geschichte, aber der Kern ist, dass ein Kaiser einen solchen Hass auf seinen Feind hatte, dass er versprach, demjenigen seine Tochter zur Frau zu geben, der ihm den Kopf seines Feindes brachte.

Als der Hund Panhu dann mit dem Kopf im Maul vor seiner Tür stand, war er nicht so begeistert.
Doch schließlich hielt er sein Versprechen ein und verheiratete seine Tochter mit dem Hund.
Es gab allerdings Probleme, Kinder in die Welt zu setzen. Man munkelte jedoch, dass sich Panhu in einen Menschen verwandeln könne. Allerdings dürfe ihn niemand dabei beobachten.

Die Tochter des Kaisers machte sich aber Sorgen um Panhu und schlich sich zu ihm.
Das beendete den Transformationsprozess vorzeitig. Panhu war zwar bis zum Hals ein Mensch geworden, doch besaß er nach wie vor einen Hundekopf.
Dies hielt die beiden nicht davon ab viele Kinder zu bekommen.

Das ist nur eine von vielen Geschichten in diesem wunderbar illustrierten Buch. So erfahren wir zum Beispiel auch, wie ein Hund bei der Erfindung des Telefons half und wie Newtons Hund beinahe dessen gesamte Forschung zunichte machte.
Bisher habe nur hineingeblättert, aber ich glaube, dass ich muss das Buch doch ganz lesen muss.

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Gisela Geschenktipp:
Joachim B. Schmidt: “Kalmann”

Kalmann (ein junger, geistig behinderter Mann Mitte 30, der alleine in Island lebt) hat sich quasi selbst zum Sheriff des fast ausgestorbenen Dorfs ernannt.
Als ein Mann vermisst wird und Kalmann im Wald auf eine Blutlache stößt, wird sein Leben auf den Kopf gestellt.

“Kalmann” ist völlig mit mir durchgegangen. Dieser Roman nimmt eine wahnsinnige Fahrt auf und ist sowohl sehr lesens- als auch liebenswert.
P.S.: Mein Mann hat dieses Buch ebenfalls gelesen und fand es toll!

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Lenas Fantasy-Tipp:
Sarah J. Maas: “Crescent City 1 – Wenn das Dunkel erwacht”

Bryce ist zur Hälfte Mensch, zur Hälfte Fae und genießt ihr Leben in vollen Zügen.
Crescent City hat auch einiges zu bieten!
Doch ihr unbeschwertes Leben findet ein jähes Ende, denn Bryes beste Freundin wird von einem Dämonen ermordet.

Zwei Jahre später geschieht ein weiterer Mord und es ist klar, dass der Dämon nicht verschwunden ist, wie alle gehofft hatten. Er ist wieder da – und er ist gefährlich.
Bryce hat bewusst beschlossen, sich nicht in die laufenden Ermittlungen einzumischen, doch ehe sie es sich versieht, steckt sie mittendrin.
Genauso wie Hunt Athalar, der den Ruf hat, ein skrupelloser Auftragskiller zu sein.
Schon bald wird den beiden klar, dass die bisherigen Ereignisse nur die Spitze des Eisbergs waren…

Ich bin ein großer Sara J. Maas-Fan und habe mich wahnsinnig auf ihren neuen Roman gefreut.
Ich weiß noch, wie ich zu lesen begonnen – und ihn dann nach den ersten Seiten wieder weggelegt habe.
Ob es an meiner Stimmung, oder dem Zeitmangel lag (es handelt sich bei diesem Buch um einen 928-Seiten-Wälzer und den liest man ja nicht mal so zwischendurch), weiß ich nicht.

Im Urlaub habe ich ihn dann nochmal zur Hand genommen, ein paar Seiten weitergelesen – und nicht mehr aufgehört!
Ein irrsinnig spannendes Buch, das einen unglaublichen Sog entwickelt .
“Crescent City” ist definitiv mein Highlight des Jahres 2020.
Super!

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Silvias Empfehlung:
Jane Gardam “Robinsons Tochter”

Polly ist 1904 sechs Jahre alt und hat schon in sehr vielen Pflegefamilien gelebt. Jetzt ist sie bei zwei frommen Frauen, die zwar nicht viel sprechen, aber sehr viele Bücher besitzen.
Polly beginnt zu lesen und liebt ein Buch besonders: “Robinson Crusoe”. Sie bewundert den Protagonisten sehr. Vor allem die Tatsache, dass er nie die Hoffnung verliert.
“Robinson Crusoe” ist wie eine Art Ziehvater für sie und wird zu ihrem emotionalen Anker.

In dieser dieser wirklich entzückende Entwicklungsgeschichte ,werden alle großen Themen des 20. Jahrhunderts angesprochen.
Wir durchleben gemeinsam mit Polly zwei Weltkriege, die erste Liebe und werden Zeuge, wie sie zu einer selbstbewussten Frau wird, die ihren Weg findet.

Ich schätze Jane Gardams Romane sehr. Über “Robinsons Tochter” sagt die Schriftstellerin, dass in diesem Buch alles stehe, was sie zu sagen habe.
Wieviel Biographisches Jane Gardam verarbeitet hat, wissen wir zwar nicht genau, aber das ist ja auch egal. Sie kann schreiben, was sie will, ich werde alles von ihr lesen.

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Mein Spieletipp:
“Blumenfamilien – Ein botanisches Quartett für die ganze Familie”

Das Ziel des Spiels dürfte bekannt sein, denn es ist ein Quartett.
Schöne Bilder, Spielspaß und man lernt dabei, welche Blumen zu welcher botanischen Familie gehören.
Prima!

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Giselas Empfehlung:
Tim Krohn: “Die heilige Henni der Hinterhöfe”

Henni lebt in Berlin, ist hübsch kess und zu Höherem geboren. Daran glaubt sie ganz fest, denn schließlich wurde ihr dies an ihrem vierten Geburtstag (im Jahr 1906) vorhergesagt.
Geschickt schlägt sie sich durchs Leben, erlebt den Ersten Weltkrieg und tanzt sich durch die 20er Jahre.
Ihr lockerer Lebensstil und ihre Berliner Schnauze machen sie so sympathisch. Außerdem hat sie das Herz am rechten Fleck.

Tim Krohns flotter Erzählstil hat mich total mitgenommen.
Toll!

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Mein Kochbuchtipp:
Anissa Helou: „Das Leben ein Fest – Das Kochbuch der islamischen Welt“

Vor ca. zwei Jahren habe ich das Kochen für mich entdeckt. Backen fand ich schon immer toll, aber mich an den Herd zu stellen und etwas zuzubereiten, was zwanzig Minuten später wieder gegessen ist, habe ich überhaupt nicht eingesehen.
Das hat sich (Jamie Oliver sei Dank) geändert.
Schnell war mir klar, dass ich einen Faible für die würzige Küche habe. Ich liebe die indische Küche von Meera Sodha und die orientalische Küche von Yotam Ottolenghi.

In “Das Leben ein Fest” habe ich bisher nur hineingeblättert, aber ich bin sehr angetan von der opulenten Aufmachung und den Rezepten. Außerdem umfasst dieses Buch nicht nur traditionelle Rezepte und deren regionale Varianten, sondern man erfährt auch etwas über die dazugehörigen Geschichten und Bräuche.

Wenn ich mir ein weiteres Kochbuch anschaffen würde, dann wäre es dieses.

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Edeltrauds Kinderbuchtipp:
Annette Moser: “Im Wolfswald – Die Geschichte von Tara und Lup”

Tara und Lup sind zwei Wolfsgeschwister und unzertrennlich. Dann taucht plötzlich ein fremder Wolf auf, der behauptet Lups echter Vater zu sein. Er möchte Lup mitnehmen, doch davon sind weder Tara noch Lup begeistert.
Sie möchten unbedingt zusammenbleiben. Niemand wird sie trennen und so beginnen sie einen Fluchtplan zu schmieden.

Allerdings vergessen sie dabei, dass bisher noch nie selbst für ihre Nahrung gesorgt haben. Und noch etwas anderes unterschätzen sie: Das Heimweh…

Eine spannende Abenteuer- und Freundschaftsgeschichte, die zeigt, wie wichtig es ist, bei Problemen nicht überstürzt und kopflos zu handeln. Sondern zusammenzuhalten und miteinander zu reden.

Ab 8 Jahren.

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Meine Geschenk-Empfehlung:
Jung Chang: “Wilde Schwäne”

Dieses Buch habe ich vor vielen Jahren gelesen – und habe es bis heute nicht vergessen.
Jung Chang beschreibt hier die Geschichte Chinas (von der Kaiserzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts) anhand der Frauen ihrer Familie.
Wir erfahren so zum Beispiel einiges über die grausame Tradition des “Füßebindens”, (das eigentlich seit 1911 verboten war, aber erst 1949 durch Mao Zedong gesetzlich verankert worden ist) und so manches über Mao und die Kulturrevolution.
Von all dem schreibt Jung Chang so mitreißend, dass man gar nicht merkt, wie die Seiten verfliegen – und dass man hier eine Art Schnelllehrgang in chinesischer Geschichte durchläuft.
Super!

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Mein Kalender-Tipp:
“Alle Kinder 2021 – Der Kalender der Schadenfreude”

Endlich! Das Kult-Buch mit den gemeinen Reimen als Kalender.

Hier der Text zum Monat Februar:

Alle Kinder haben tolle Kostüme.
Ausser Lotte – die ist Motte.

bitte unbedingt die » Bilder* dazu anschauen

Noch ein Kalender-Tipp:
Dawid Ryski: “Tiere 2021”

Jedes Jahr suche ich mir einen Posterkalender aus, der meine Wand zieren darf.
In diesem Jahr ist es dieser hier geworden.
Ist das Alpaka im Juli nicht goldig?!

» zum Kalender*

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