Das Brigitte “Bücher Spezial” im Sommer 2017: Die 45 besten Bücher für den Urlaub

Das Brigitte “Bücher Spezial” im Sommer 2017: Die 45 besten Bücher für den Urlaub

Bücher-Beilagen kann ich nie widerstehen, denn sie inspirieren mich, Neues zu entdecken, oder erinnern mich an Romane, die ich eigentlich schon längst einmal lesen wollte. Natürlich freue ich mich auch “alte Bekannte” anzutreffen, die ich bereits gelesen habe.

Das sind meine Highlights des Brigitte Bücher Spezials in diesem Sommer:

Kanae Minato: “Geständnisse”

Diesen Spannungsroman aus Japan über eine Lehrerin, die sich für den Tod ihrer Tochter an zwei Schülern rächt, habe ich mit großer Begeisterung in einem Rutsch gelesen.

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Katie Kitamura: “Trennung”

Dass sich die Protagonistin dieses Romans und ihr Mann getrennt haben, weiß die Mutter des Mannes nicht. So kommt es, dass sie die junge Frau damit beauftragt, ihren Sohn zu finden, als dieser in Griechenland spurlos verschwindet.
Die junge Frau beginnt seinen Spuren nachzugehen, wobei sie viel Zeit hat, über Vergangenes nachzudenken und Geschehenes in Frage zu stellen. Als der Mann schließlich tot aufgefunden wird, erzählt sie keinem von ihrer Trennung und muss sich nun fragen, weshalb.

Die amerikanische Schriftstellerin und Journalistin Katie Kitamura hat bereits fünf Romane veröffentlicht. “Trennung” ist ihr erstes Buch in deutscher Übersetzung und wurde von Siri Hustvedt mit den Worten “Stark, drängend,schön” bedacht.
In der Buchhandlung ist schon häufiger nach diesem Titel gefragt worden und ich freue mich sehr, dass ich ihn bereits auf meinem eReader habe. Da steht der Lektüre nichts im Wege.

Die Zeit und der Spiegel haben dieses Buch bereits besprochen.

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Vicente Alfonso: “Die Tränen von San Lorenzo”

Die beiden Mexikaner Remo und Rómulo sind optisch nicht voneinander zu unterscheiden – sie sind Zwillinge. Als in einer Bar ein Mord geschieht, werden die beiden verdächtigt – besser gesagt einer von ihnen. Nur welcher?

Als Rómulo verschwindet, wobei man sich hier fragt weshalb, beginnt Remo eine Therapie. Zunächst ist er sehr verschlossen, doch sein Psychologe bringt ihn zum Reden. Doch ist das vielleicht nur eine geschickte Taktik des Patienten? Der Therapeut jedenfalls glaubt an Rómulos Unschuld und beginnt zu recherchieren.

Wenn ich mich recht entsinne, so habe ich bisher nur wenige Werke gelesen, welche in Mexiko spielen. Eines davon ist “Gebete für die Vermissten” von Jennifer Clement, in welchem es um das Leben eines Mädchens in einem Dorf geht, in welchem die Drogenkartelle das Sagen haben. Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt.
Natürlich fällt mir an dieser Stelle auch Don Winslows Krimi “Tage der Toten” ein, welcher sich ebenfalls mit dem Drogenmilieu befasst und mit dem Deutschen Krimipreis 2011 ausgezeichnet worden ist.
Die Bücher von Bücher von Antonio Ortuño, wie zum Beispiel „Die Verbrannten“, klingen auch sehr interessant.
Aber man kann ja nicht alles lesen, jedoch hat mich der Hinweis auf “Die Tränen von San Lorenzo” sehr neugierig gemacht und so setzte ich dieses Buch auf meine Leseliste.

Leseschatz und die Süddeutsche Zeitung haben dieses Buch bereits besprochen.

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Isabelle Autissier: “Herz auf Eis“

Auf Ludovics Drängen hin, lassen er und seine Freundin Louise den Alltag hinter sich, um über den Atlantik zu segeln. Als sie auf einer Insel anlegen, die eigentlich nur von Forschungsschiffen angelaufen wird, zieht ein Sturm auf, der sie dazu zwingt, über Nacht zu bleiben.
Am nächsten Morgen ist ihr Boot verschwunden…

Mich hat dieses Buch, für welches Isabelle Autissier für den Prix Goncourt nominiert gewesen ist, sehr beeindruckt, zumal die Geschichte ohne Pathos auskommt.

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Michela Murgia: “Chirú”

Die Schauspielerin Eleonora ist 38 Jahre alt, als sie dem 18jährigen Chirú begegnet, der Musik studiert. Die beiden haben eigentlich nichts gemeinsam, dennoch nimmt Eleonora den jungen Mann unter ihre Fittiche und zeigt ihm die schillernde Welt der Künstler.
Immer wieder stellt sich hier jedoch die Frage, was diese erfahrene Frau für Chirú ist: Mutter, Geliebte, oder Lehrerin.

Michela Murgias Roman “Accabadora” hat mir damals sehr gut gefallen und so ist es nicht verwunderlich, dass es mich sehr reizt ihr neuestes Werk zu lesen.

Leseschatz hat dieses Buch bereits besprochen.

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Stefanie Höfler: “Tanz der Tiefseequalle”

Dass ausgerechnet der voluminöse Niko sie vor einem Grapscher rettet, das hätte die Klassenschönheit Sera nie gedacht. Ebensowenig hätte die es sich vorstellen können, mit Niko zu tanzen, doch ganz spontan fordert sie ihn dazu auf.
Das ist schon ziemlich verrückt und die Tage nach der Tanzerei stehen der Situation in nichts nach. Ob das der Beginn einer Freundschaft ist, sei jetzt einmal so dahingestellt…

Dieses Buch ist mir bisher vollkommen durch die Lappen gegangen und da ich derzeit viel im Kinder- und Jugendbuch arbeite, freue ich mich sehr über diesen Tipp.

Jugendbuchtipps, hat dieses Buch, das mit dem „Monats-Luchs“ der Zeit und Radio Bremen im März 2017 ausgezeichnet worden ist, bereits besprochen.

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Megumi Iwasa & Jörg Mühle: “Viele Grüsse, Deine Giraffe”

Der Giraffe ist es in der Savanne Afrikas dezent langweilig und sie wünscht sich nichts mehr, als einen Freund. So kommt es, dass sie einen Brief schreibt und diesen dem Pelikan mitgibt und ihm den Auftrag erteilt, ihn dem ersten Tier zu geben, das ihm hinter dem Horizont begegnet. Dieses Tier ist der Pinguin und zwischen der Giraffe und dem Pinguin entspinnt sich eine wunderbare Brieffreundschaft.
Briefe schreiben ist jedoch schön und gut, aber so ein Besuch, das wäre etwas Feines. Also macht sich die Giraffe auf, ihren Brieffreund zu besuchen – als Pinguin verkleidet. Und das ist ja gar nicht so einfach mit so einem langen Hals!

Das klingt richtig schön und nachdem ich gerade hineingesehen habe ist mir klar: Dieses Buch brauche ich!

P.S.: In Japan ist dieses Buch übrigens seit Jahren Schullektüre.

Für alle Leser ab 6 Jahren.

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4 thoughts on “Das Brigitte “Bücher Spezial” im Sommer 2017: Die 45 besten Bücher für den Urlaub
Silvia

Chirù hatte ich auch schon ins Auge gefasst.
Außerdem habe ich schon seit Jahren keine Brigitte mehr gekauft, aber bei diesem Sonderheft kann ich kaum widerstehen.
Grüße
Silvia

Ulf

Hallo Buchbloggerin,
danke für den Link auf Jugendbuchtipps.de. Kleine Korrektur: Stefanie Höflers „Tanz der Tiefseequalle“ ist nicht für den Jugendliteraturpreis nominiert, sondern das erste Buch der Autorin („Mein Sommer mit Mucks“). Da „Tanz der Tiefseequalle“ erst 2017 erschienen ist, kann es auch erst im März 2018 auf die Nominierungsliste kommen.
Viele Grüße, Ulf

    Friederike

    Lieber Ulf,

    vielen Dank für den Hinweis, da habe ich mich wohl bei der Recherche verlesen :).

    Viele Grüße,
    Friederike

Hauke

Liebe Friederike,
vielen lieben Dank für diesen feinen Beitrag und der netten Verlinkung zum Leseschatz!
Herzliche Grüße, Hauke

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