Monatsrückblick – März 2017

Monatsrückblick – März 2017

Diesen Monat war, literarisch gesehen, so einiges geboten:
Aufgrund der Leipziger Buchmesse sind in diesem Monat gleich mehrere Literatur-Beilagen erschienen. Ich habe mir die der Zeit und des Spiegels genauer angesehen.
Des Weiteren gab es einen neuen Beitrag in der Reihe #einkopfeinbuch: Dieses Mal habe ich Kein & Aber in Zürich besucht und die Verlagsmitarbeiter nach ihren aktuellen Lieblingsbüchern gefragt.
Außerdem wurde eine neue Ausgabe des Literarischen Quartetts (in neuer Besetzung) ausgestrahlt, die mir wirklich gut gefallen hat. Hier geht es zu meinem Kommentar.

Natürlich habe ich auch gelesen und habe so manche Perle für mich entdecken können:

Isabelle Autissier: “Herz auf Eis”
Ludovic und Louise beschließen ein halbes Jahr um die Welt zu segeln und gelangen per Zufall auf eine abgelegene Insel, auf der sie aufgrund des schlechten Wetters übernachten müssen. Am nächsten Morgen ist ihr Boot verschwunden…
Wie das Paar miteinander in dieser Extremsituation umgeht, wird von der Autorin sehr authentisch und spannend erzählt.

John von Düffel: “Klassenbuch”
John von Düffel läßt neun Schüler und Schülerinnen von ihrem Leben in unserer digitalen Welt erzählen.
Trotz kleiner Schwächen sehr gelungen.

Lauren Wolk: “Das Jahr, in dem ich lügen lernte”
Wir schreiben das Jahr 1943, das Jahr, in dem Annabelle auf harte Weise lernen muß, dass es manchmal schwer ist, andere von der Wahrheit zu überzeugen.
Für mich hat dieses Buch das Zeug zum Klassiker.

Anke Stelling: “Fürsorge”
Berufstänzerin Nadja fängt eine Beziehung mit ihrem 17jährigen Sohn an. Der Spiegel verglich dieses Buch mit der “Klavierspielerin” von Elfriede Jelinek. Da kann ich nur zustimmen.
Tip top.

Shari Lapena: “The Couple Next Door”
Anne und Marco verbringen einen Abend bei den Nachbar und lassen ihr Baby zu Hause. Als sie nachts wiederkommen, ist das Baby verschwunden.
Durch dieses Buch habe ich wieder zum Krimi gefunden.
Perfekt für Leser von “Gone Girl” und “Girl on the Train”.

Anke Stelling: “Erna”
Erna ist 11 Jahre alt, lebt mit ihren Eltern in einem Gemeinschaftswohnprojekt und geht in eine Gemeinschaftsschule. Eigentlich sollten dort alle gleich sein, alles freiwillig tun und einander helfen. Doch das ist nicht der Fall. Auch hier herrscht das so sehr abgelehnte Konkurrenzdenken.
Trifft den Nagel auf den Kopf. Richtig gut!

Blake Crouch: “Dark Matter”
Im Literatur-Spiegel wurde dieses Buch mit den Worten vorgestellt, dass man nach der Lektüre das Gefühl habe, die Quantenmechanik verstanden zu haben.
Das stimmt. Das Ganze hätte für mich gerne etwas wissenschaftlicher sein können, doch abgesehen davon, habe ich mich gut unterhalten.


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