Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im Herbst 2020

Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich im Herbst 2020

In den letzten Wochen habe ich mich mit den Büchern beschäftigt, die im Herbst 2020 erscheinen werden.
Natürlich habe ich einige Titel gefunden, die ich unbedingt lesen möchte.
Hier sind sie:

Kristen Roupenian: “Milkwishes”

Kristen Roupenians “Cat Person” war eines meiner absoluten Highlights des Jahres 2019.
Abgründig, hypnotisch und sehr direkt schreibt sie hier über die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen in der heutigen Zeit.
Jetzt hat sie nachgelegt. In “Milkwishes” hat sie sich die Themen Kindheit und Familie vorgenommen und schreibt zum Beispiel über ein Paar im Strandurlaub, das von seinen Kindern ein extrem seltsames Abendessen vorgesetzt bekommt.

Das wird bestimmt super!

Erscheint im August 2020.

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Kate Elizabeth Russell: “Meine dunkle Vanessa”

Mit 15 Jahren schläft Vanessa zum ersten Mal mit ihrem Englischlehrer Mr. Strane. Sie ist sich ganz sicher, dass es sich zwischen ihm und ihr um wahre Liebe handelt.
Als eine andere seiner Ex -Schülerinnen Mr. Strane 20 Jahre später des sexuellen Missbrauchs bezichtigt, ist Vanessa gezwungen, sich mit der damaligen Situation auseinanderzusetzen.
War alles wirklich so, wie sie es meint, in Erinnerung zu haben?

Thematisch erinnert diese Geschichte an Maggie aus Lisa Taddeos Roman “Drei Frauen”, der meiner Ansicht nach unter dem falschen Label angepriesen worden ist, den ich aber sehr gut fand.
Außerdem habe ich schon viel Positives über “Meine dunkle Vanessa” gehört.
Ab auf die Leseliste!

Erscheint Mitte August 2020.

Inzwischen habe ich dieses Buch gelesen und bin begeistert!

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Joachim Meyerhoff: “Hamster im hinteren Stromgebiet”

Ein neuer Meyerhoff!!!

Joachim, den wir ja aus den vorhergehenden Romanen “Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war” und “Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke” kennen, ist nun 50 Jahre alt und wir ins Krankenhaus eingeliefert.
Ausgerechnet er, der seine Kraft daraus gezogen hat, innerlich (und äußerlich) zu detonieren und sich komplett zu verausgaben, liegt jetzt auf der Intensivstation.
Klar kommt er da ins Grübeln, wie vielleicht auch der Leser.

Aber was wäre ein neuer Meyerhoff, ohne ein Schmunzeln, ohne die absurden Geschichten und ohne skurrile Mitpatienten, die so manchen in den Wahnsinn treiben.
Ach so, und da sind auch noch diese wilden Hamster…

Ich liebe die Geschichten von Joachim Meyerhoff. Seinen letzten Roman “Die Zweisamkeit der Einzelgänger” fand ich zwar nicht ganz so stark, wie seine anderen Titel, aber das ist jetzt motzen auf hohem Niveau.
Auf “Hamster im hinteren Stromgebiet” freue ich mich jedenfalls sehr, zumal ich nicht damit gerechnet hätte, dass Joachim Meyerhoff überhaupt noch einmal zur Feder greifen würde.

Erscheint Mitte September 2020.

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David Schalko: „Bad Regina“

“Bad Regina” ist nicht mehr das, was es einmal war. Früher pulsierte hier das Leben, der Ort in den Alpen war ein wahrer Touristenmagnet.
Jetzt blicken die verbliebenen Einwohner auf Häuser bzw. Ruinen, die vor sich hin gammeln.
Denn vor Jahren hat der mysteriöse Mr. Chen begonnen, alle Häuser Bad Reginas aufzukaufen.
Geld scheint keine Rolle für ihn zu spielen.

Othmar ist einer der letzten Bewohner des Orts. Er beschließt, dass er etwas tun muss und schmiedet einen Plan zur Entführung des seltsamen Chinesen.
Ob das jetzt so eine gute Idee ist, sei einmal dahingestellt…

David Schalkos “Schwere Knochen” wollte ich ja letztes Jahr unbedingt lesen, habe es aber dann aber leider zeitlich nicht geschafft.
Vielleicht gelingt es mir ja mit “Bad Regina”, ein Roman der als bitterböse und sehr humorvoll beschrieben wird, was ja genau mein Ding ist.

Ich nehme mir die Lektüre hiermit fest vor!

Erscheint Mitte Januar 2021.

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Sally Rooney: “Normal People”

Marianna und Connell könnten verschiedener nicht sein.
Während er der Star der Football Mannschaft ist, den alle lieben, gilt Marianne als seltsame Außenseiterin.
Als sie jedoch miteinander ins Gespräch kommen, verändert sich alles.
Niemand versteht es, aber die beiden scheinen voneinander angezogen zu werden. Gleichzeitig wissen sie aber auch, dass sie einander nicht gut tun.
Auch als sie an die Uni nach Dublin wechseln, führen sie ihre Beziehung, die zwischen Freundschaft, Faszination und Macht hin und her schwankt, fort…

Das hört sich jetzt vielleicht nicht so wahnsinnig interessant an, aber da mir Sally Rooneys Bestseller “Gespräche mit Freunden” sehr gut gefallen hat (ich weiß einige fanden es gar nicht gut, aber Geschmäcker sind eben verschieden) freue ich mich sehr auf “Normal People”.

Erscheint Mitte August 2020.

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Michaela Kastel: “Ich bin der Sturm”

Jede Nacht geschieht es. Das Grauenhafte, für das keine Worte zu finden sind.
Madonna muss ihren Kopf ausschalten – und alles über sich ergehen lassen.
Hoffnung auf Erlösung gibt es nicht.
Dann gelingt das, was sie nie zu hoffen wagte, Madonna kann fliehen.
Ab diesem Zeitpunkt kann sie nur an eines denken: An Rache…

Michaela Kastel hat mich mit ihrem Krimi “So dunkel der Wald” vollkommen begeistert. Es war eines meiner Highlights des Jahres 2019.

Daher freue ich mich sehr auf ihren neuen Krimi, in dem es um Zwangsprostitution und Menschenhandel geht.

Erscheint Ende September 2020.

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Kristof Magnusson: “Ein Mann der Kunst”

KD ist Maler und weltweit bekannt. Seine Werke erzielen hohe Preise, er selbst jedoch möchte mit dem ganzen Kunstbetrieb nichts zu tun haben. Eigentlich möchte er mit niemandem etwas zu tun haben, denn er hält die ganze Welt und die Menschheit für vollkommen verlogen.

Dennoch möchte er sicherstellen, dass er auch nach seinem Tod nicht vergessen wird und lässt sich so auf ein Treffen mit einem Kunstförderverein ein, der einen Teil eines Museums ausschließlich KDs Werken widmen möchte.
Unter diesen Freunden der Kunst sind sowohl Fans von KD, als auch Kunstkenner, die dem Maler so rein gar nichts abgewinnen können.
Und KD selbst ist auch kein einfacher Mensch.
Das kann ja heiter werden…

Vor Jahren habe ich mit Begeisterung “Das war ich nicht” von Kristof Magnusson gelesen und habe so viel gelacht.
Romane, die sich mit dem Thema Kunst beschäftigen interessieren mich ja sowieso. Deshalb freue ich mich sehr auf diesen Roman.

Erscheint Ende August 2020.

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Oliver Hilmes: “Das Verschwinden des Dr. Mühe”

Als Dr. Mühes verlassenes Auto an einem Seeufer in Berlin gefunden wird, steht die Polizei vor einem Rätsel.
Doch schon bald stellt sich heraus, dass der angesehene Arzt ein ein Doppelleben geführt hat, in welchem Kriminalität eine nicht unwichtige Rolle spielte.

Oliver Hilmes hat mich vor ein paar Jahren mit seinem Buch “Berlin 1936” total begeistert. Ich kenne keinen zweiten Autoren (naja, sagen wir keinen Dritten, denn da gibt es ja noch Eric Vuillard) der Geschichte so unterhaltsam lebendig werden lassen kann.
Auch sein neues Buch basiert auf einem wahren Fall, der sich am Vorabend des Zweiten Weltkriegs zugetragen hat.
Das wird bestimmt spannend!

Erscheint Ende August 2020.

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Jonas Eika: “Nach der Sonne”

In fünf verschiedene Geschichten erzählt uns der dänische Aktivist Jonas Eika vom Leben in einer unsicheren, technisierten Welt und lässt uns unter anderem daran teilhaben, wie ein IT-Berater feststellt, dass seine Bank, die sich mitten in Kopenhagen befindet, in einem Krater verschwunden ist.
Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis des Nordischen Rates 2019.

Ich mag Erzählungen (wie zum Beispiel George Saunders: “Zehnter Dezember” oder Joyce Carol Oates: “Sieben Reisen in den Abgrund”) sehr gerne.
Daher ist “Nach der Sonne” für mich ein Must-Read.

Erscheint Mitte August 2020.

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Irene Diwiak: „Malvita“

Die Hochzeit, bei der Christina in Italien fotografieren soll, scheint opulent zu werden. Der Wohnsitz jedenfalls lässt darauf schließen, denn es handelt sich nicht um ein normales Haus, sondern um eine Villa, die einem Schloss gleicht.
Bald stellt Christina fest, dass nicht nur die Villa ungewöhnlich ist.  Fast die gesamte Dorfbevölkerung scheint für die Familie der Braut zu arbeiten und (insbesondere auf die Frauen) zu hören.

Soweit so gut. Doch Christina hat das ungute Gefühl ständig verfolgt zu werden und als sie die Leiche der Fotografin, für die Christina eingesprungen ist, findet, wird ihr Angst und Bang…Das klingt spannend!

Erscheint Ende September 2020.

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Daniel Mellem: „Die Erfindung des Countdowns“

Hermann Oberth studiert im Jahr 1920 Physik und hat einen großen Traum. Er möchte eine Rakete bauen, die zum Mond fliegt. Doch davon träumen viele.
Als es schließlich wirklich soweit ist und ein solches Projekt verwirklicht wird, lassen ihn seine Professoren fallen. Hermann muss seinen Lebenstraum begraben.

Bis unverhofft Wernher von Braun vor seiner Tür steht.
Allerdings möchte er keine Mondrakete bauen, sondern Hermann dazu überreden, an der Entwicklung einer “Vergeltungswaffe” für die Nazis (V2) mitzuwirken.
Die Frage ist, ob Hermann das verantworten kann….

Ich denke, dass dieser Roman ein heißer Kandidat für den Deutschen Buchpreis 2020 ist.
Der Erscheinungstermin passt ja schon mal: Mitte September 2020.

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